Archiv für das Tag 'Landingpage'

Gehören Sie zu den Schnellen?

Sascha Klapetz 6. August 2009

Wer als erstes im Ziel ist, gewinnt! Das trifft auch irgendwie auf Google AdWords zu. Je schneller Ihre Landingpage lädt, umso besser. Braucht Ihre Landingpage „zu lange”, kann das folgende Auswirkungen haben: Ihr Qualitätsfaktor wird verschlechtert, den die Ladezeit Ihrer Landingpage fließt in die Berechnung des Qualitätsfaktors mit ein. Zudem verschrecken lange Ladezeiten die Besucher Ihrer Landingpage. Sind diese zu ungeduldig, werden sie auf den „Zurück”-Button klicken und sich für eine Anzeige eines Wettbewerbers entscheiden.

Damit das nicht passiert, sollte Sie Ihre Landingpages einem Geschwindigkeitstest unterziehen. Dieser wir seit Neuestem auch von Google selbst angeboten. Mit Page Speed testen Sie die Performance Ihrer Webseite und erhalten wertvolle Tipps, wie Sie diese verbessern können. Voraussetzung ist der Internet-Browser Firefox und das Firefox-Add-on Firebug.

So schreiben Sie erfolgreiche Headlines (Teil 2)

Robin Heintze 10. Juli 2009

zu Teil 1 geht’s hier

Wie schon angekündigt, hier nun noch ein paar Worte zu der Headline auf der Landingpage. Dass diese extrem wichtig ist, sehen Sie an Ihrer Conversion-Rate. Wäre es nicht toll, wenn diese besser wird? Viele SEMler optimieren stark an den Keywords und am Bidmanagement. Das ist extrem wichtig, keine Frage. Aber das gleiche Ergebnis lässt sich auch durch die Optimierung der Landingpage und da insbesondere an der Headline erreichen. Denn je besser die Headline, desto größer die Conversion-Rate. Und damit sind Sie direkt in der Lage, mehr für jeden Klick auszugeben bei gleicher Rendite.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Sie bei der Landingpage-Gestaltung flexibel sein müssen. Immer wieder treffe ich auf die Betreiber von starren Systemen, die Änderungen gar nicht, oder nur mit Aufwand zulassen. Sorgen Sie für eine technische Infrastruktur, die Ihre Kreativität nicht einschränkt und Tests zulässt.

Im ersten Schritt sollten Sie wieder einen Blick auf Ihre Anzeige und Keywords werfen. Rufen Sie sich wieder in Erinnerung, warum der Nutzer vermutlich das Keyword eingegeben hat und warum Sie die Headline in der Anzeige so getextet haben. Ganz genau: Weil sie die perfekte Antwort auf die Frage des Nutzers ankündigt. Verraten Sie Ihm jetzt Ihre Lösung für sein Problem in wenigen Worten.

Das kann in dem Reiseführer Beispiel aus dem ersten Teil z. B. sein:
„Testsieger: Der beste Reiseführer für Paris für nur 19,95 Euro. Jetzt Versandkostenfrei in 2 Tagen.“
(Das mit dem Testsieger sollten Sie natürlich beweisen, sonst mag Google Sie bald nicht mehr).
Garniert werden darf das ganze gerne auch mit einer unterstützenden (nicht sinnfreien) Grafik, die auch gleichzeitig als Eyecatcher dient. (Blickverlauf bedenken: Grafik oben links, Headline daneben).

Was in den nächsten Zeilen folgt, sollte Ihre Headline bestätigen und gezielt auf das Angebot hinführen. Aber denken Sie immer daran: Die Headline muss so gut sein, dass der Back-Button keine ernsthafte Option ist.

Wie in meinem Beispiel gezeigt, können hier auch die gleichen Hilfsmittel wie bei der AdWords-Anzeige genutzt werden. Zahlen, aber auch Fragen etc. Seien Sie kreativ und testfreudig. Auch hier kann ein A/B-Test bei dem nur die Headline variiert wird, zu erstaunlichen Erkenntnissen und Conversion-Steierungen führen.

Entscheidend ist, dass Sie den Prozess aus Nutzersicht von der Eingabe des Keywords bis zur Bestellung durchdenken und kein Element als abgeschlossenen Teil betrachten.

Steigern Sie Ihre Conversion mit diesen 5 Formular-Tipps

Sascha Klapetz 9. Juli 2009

Sie werden oft stiefmütterlich behandelt: Formulare. Das ist ein großer Fehler! Denn das Formular auf Landingpage ist der letzte Schritt, welcher über Conversion oder keine Conversion entscheidet. Wenn hier Ihre Landingpage „schwächelt”, verschenken Sie Umsatz!

Formulare sind nicht nur auf Landingpages für Google AdWords entscheidend, aber gerade hier wo Sie für jeden einzelnen Besucher, der Ihre Landingpage besucht, Geld zahlen, sollten Sie Sie ein besonderes Augenmerk auf Formulare legen. Denn jeder Besucher der keine Conversion erzeugt wie z.B. Kauf, kostet Sie nur Geld.

Wenden Sie daher diese 5 Formular-Tipps zur Steigerung Ihrer Conversion an:

  1. Verwenden Sie nur so viele Formular-Felder, wie unbedingt notwendig. Jedes zusätzliche Formularfeld kann die Conversion mindern. Notwendig sind Formular-Felder, wenn Sie für das primäre Ziel der Landingpage existenziell sind. Wollen Sie ein Buch verkaufen, brauchen Sie die komplette postalische Adresse und die E-Mail-Adresse zur Bestätigung, aber nicht die Telefonnummer.
  2. Geben Sie dem Besucher ein Gefühl der Sicherheit. Menschen geben noch immer ungern Ihre Daten im Internet preis. Verwenden Sie daher über oder unter dem Formular Formulierungen und besser noch Symbole, die aussagen, dass die Daten des Besuchers bei Ihnen sicher sind. Beispiel: Wir spamen nicht!
  3. Verwenden Sie die richtigen Formular-Felder. Zum Beispiel: Die Anrede sollte in einem Auswahl-Feld vorgegeben sein. Falsch wäre ein freies Text-Feld. Zum Einen freut sich der Besucher über die abgenommene Arbeit beim Ausfüllen des Formulars (niemand macht das gerne) und zu Anderen vermeidet es Fehler.
  4. Stellen Sie die Formularüberprüfung nicht zu scharf! Sie kennen das vielleicht: Sie geben Ihre E-Mail-Adresse ein und das Formular zeigt an: „Ihre E-Mail-Adresse ist nicht gültig”. Ist sie aber doch! Kaum was anderes vergrault potenzielle Kunden mehr.
  5. Testen Sie die Fehlermeldungen Ihres Formulars! Oft reden hier Technik und Marketing aneinander vorbei, so dass in Formularen englische Fehlermeldungen oder gar keine angezeigt werden.

Diese 5 Formular-Tipps sind wirklich die Grundlage für Gestaltung von Formularen auf Ihrer Landingpage. Beherzigen Sie diese, können Sie mit wenig Aufwand deutlich mehr Umsatz erzielen!

So schreiben Sie erfolgreiche Headlines (to be continued)

Robin Heintze 8. Juli 2009

Mailingtexter (wie z. B. die AdWords Days Speaker Oliver Leismann und Günter Stein) wissen es schon seit den Zeiten des alten Ogilvys: Der Erfolg eines Werbebriefs steht und fällt mit der Headline. Nicht, dass alles andere unwichtig ist. Aber ohne die richtige Headline geht direkt am Anfang den Großteil der Leser verloren. Aus diesem Grund sollte der Headline sowohl in der AdWords-Anzeige, als auch auf der Landingpage große Aufmerksamkeit zuteil werden.

Die Headline in der Anzeige muss dabei das Ziel haben, den User zum klicken zu animieren. Aber auch nur, wenn das Angebot zu seiner Suche passt. Denn viele Klicks zu generieren ist keine Herausforderung. Viele gute Klicks sind gefragt.

Wie schaffen Sie das? Als erstes setze ich voraus, dass die Keywords in Ihren Anzeigengruppen gut gewählt sind, zu Ihrem Produkt passen und die Anzahl der Keywords in der Anzeigengruppe sinnvoll ist. Dieser Punkt ist wichtig, denn wenn die Anzeigengruppe zu breit gewählt und mit heterogenen Keywords überschwemmt ist, schaffen Sie niemals die perfekte Anzeige.

Betrachten Sie nun die Keywords innerhalb einer Anzeigengruppe. Warum gibt der User diese in das Google-Fenster ein? Sucht er eine Information, ein Produkt oder eine spezielle Website? Keine Ahnung? Dann geben Sie das Keyword in Google ein und schauen, was der Algorithmus als Suchziel vermutet. Noch immer keine Ahnung? Überdenken Sie das Keyword.

Sie wissen es? Wunderbar. Bietet Ihr Produkt das, was der Nutzer sucht? Natürlich, denn im anderen Falle, siehe vier Sätze weiter vorne. Jetzt geht es darum, die erste der zwei Headlines zu gestalten. Dazu ist es wichtig, sich die notwendige Zeit zu nehmen, denn Sie haben viel vor:

  1. Die Konkurrenz ist groß. Ihre größten Konkurrenten lauern in den organischen Suchergebnissen, denn diese erhalten gewöhnlich die Aufmerksamkeit. Das müssen Sie durch eine Anzeige erreichen, die mehr Aufmerksamkeit erregt.
    Aufmerksamkeits-Turbo:

    • Fragen
    • Neu
    • Gratis
    • Jetzt
    • Zahlen (z. B. “23% mehr Umsatz” oder “7 Kilo in 12 Stunden”)
    • und natürlich das Keyword

    Aber nur, wenn es zu Ihrem Produkt passt.

  2. Geben Sie die Antwort auf die Frage des Lesers. Stellen Sie sich dazu vor, dass der Leser nicht nur ein Keyword wie z. B. „Reiseführer Paris“ eingegeben hat, sondern eine ganze Frage dazu. „Wo finde ich einen günstigen/umfassenden/kulturell anspruchsvollen Reiseführer von Paris?“. Beantworten Sie ihm diese Frage, bzw. deuten Sie an, dass er, wenn er klickt, die Antwort auf seine Frage erhält. Bieten Sie Nutzen. Schließlich will er nicht einen Reiseführer suchen, sondern diesen Kaufen. Der Weg ist nicht immer das Ziel.
  3. Bereiten Sie ihn auf die Landingpage vor. Sorgen Sie mit Ihrer Headline nicht nur dafür, dass Ihre Anzeige die beste Antwort auf seine Frage vermuten lässt. Sie muss auch ein Vorgeschmack auf die Landingpage sein. Denn hier soll direkt sein Bedürfnis befriedigt werden. Nur so schaffen Sie auch einen wirklichen Nutzen und haben nicht schon wieder Google unnötige Klick-Cents in den Rachen geworfen.

Und das tollste an AdWords ist, dass Sie problemlos Headlines testen können. Machen Sie davon Gebrauch und optimieren Sie sich zu Tode. Es lohnt sich.

Bis morgen habe ich dann auch sicher den 2. Teil zu Headlines fertig. Dann geht es um die Headline auf der Landingpage. Ich bitte um etwas Geduld.

So texten Sie bessere Anzeigen für Google AdWords

Robin Heintze 30. Juni 2009

In einem neuen Video gibt Google Tipps, wie man seine Anzeigenqualität und die Landingpage verbessert. Hierbei handelt es sich allerdings lediglich um absolute Grundlagen. Allerdings nett in Szene gesetzt und auch als kurze Erläuterungen für AdWords Neulinge geeignet. Auf der Seite von AdWords erfährt man noch 2-3 ergänzende Tipps.

Fortgeschrittene Tipps, die wirklich zum Nachdenken anregen, gibts in diesem Auszug aus “AdWords for Dummies” von Howie Jacobson. Er wird Ihnen auch als Speaker bei den AdWords Days im September in Köln sein Wissen preisgeben. Details zum Programm hier.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein Treffen mit Howie immer ein absoluter Gewinn ist. Nicht nur, weil er wirklich ein unglaubliches AdWords und Direkt-Marketing know-how hat. Er hat mir auch immer sehr praktische Tipps verraten, die meine Kampagnen z. T. deutlich verbessert oder vereinfacht haben. Dabei ist er auch noch sehr unterhaltsam und witzig.

Über sein musikalisches Talent kann man allerdings streiten:

Ein Keyword pro Landingpage VS. Mehrere Keywords pro Landingpage: FIGHT!

Sascha Klapetz 14. Juni 2009

Auf der amerikanischen Webseite Search Engine Guide hat der Artikel „How many search keywords can I target per page?“ von Mike Moran zu Kontroversen in den Kommentaren geführt. Mike ist auf dem Standpunkt, dass man eine Landingpage nur auf ein Keyword hin optimieren sollte. Damit teilt er Google AdWords-Nutzer in 2 Lager: Das 1-Keyword-pro-Landingpage-Lager und das Mehrere-Keywords-pro-Landingpage-Lager!

Ich zähle mich, so wie der Artikel von Mike gemeint ist, zum ersten Lager.

Es ist durchaus sicherer, wenn man nur auf ein Keyword seine Landingpage hin optimiert. Sicher meint, dass die Erfolgschancen der Kampagne größer sind. Mike räumt aber ein: Es gibt erfolgreiche AdWords-Kampagnen, bei denen Landingpages auf mehrere Keywords hin optimiert sind. Das ist aber deutlich schwieriger als die 1. Variante. Daher meine Empfehlung an Sie: legen Sie für Ihre Traffic-starken Keywords eigene Landingpages an, welche speziell auf ein Keyword hin optimiert sind!

Das bedeutet übrigens nicht, dass Sie pro Anzeigengruppe wirklich nur ein Keyword verwenden dürfen. Mit „ein Keyword“ ist gemeint, das alle Keywords der Anzeigengruppe 1 oder mehrere identische Wörter beinhalten. Z.B.:

  • „Bier“
  • [Bier]
  • Bier trinken
  • „Bier kühlen“