Archiv für das Tag 'Google Buzz'

Neue Suchmaschine für Google Buzz: Buzzzy.com

Robin Heintze 18. Februar 2010

Es ist schon fast hauseigene Gotteslästerung, dass die Entwickler von Google Buzz nicht in der Lage waren, den Dienst mit einer funktionierenden Suchfunktion auszustatten.

Aber unmittelbar nach dem Start von Google Buzz gibt es auch schon die erste externe Suchmaschine für den Dienst: http://buzzzy.com/. Diese soll ähnlich funktionieren wie Summize Twitter durchsucht. Ein erster Versuch zeigt: Buzzzy funktioniert. Sehr gut ist dabei die Möglichkeit, auf der Suchergebnisseite in der linken Spalte die Möglichkeit, nach Quelle zu sortieren.

Dass Buzzzy allerdings ein nennenswertes Trafficvolumen erreichen wird ist mehr als fraglich.

Mehr dazu auch bei TechCrunch.

Google Buzz: Rohrkrepierer oder Twitter-Killer

Robin Heintze 15. Februar 2010

Seit letzter Woche ist Google Buzz online und sorgt für Furore. Bei dem Namen war auch mit nichts anderem zu rechnen, jedoch hat sich Google den Buzz sicherlich anders vorgestellt. Aber der Reihe nach…

Letzte Woche launchte Google seinen neuen Social Network Service, der eine Mischung aus mehreren Angeboten wie Twitter, Flickr und Facebook ist und diese Angebote auch integrieren soll. Hier das übliche Erklärungsvideo von Google:

Buzz ist in Google Mail integriert und erlaubt die Einbindung von Tiwtter sowie Facebook Streams. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Bilder über Picasa und Videos über YouTube einzubinden und noch vieles mehr. Dabei beschränkt sich Buzz nicht wie Twitter auf 140 Zeichen. Google Buzz bietet damit deutlich mehr Möglichkeiten als Twitter oder andere Dienste alleine. Damit hat das Programm durchaus das Potential, eine große Nummer im Netz zu werden, vielleicht sogar der Twitter-Killer.

In Google Buzz liegt wohl damit auch der Grund, warum sich die ganzen Gerüchte um den Kauf von Twitter durch Google stets als Falschmeldungen herausgestellt haben. Warum einen Dienst ohne funktionierendes Geschäftsmodell kaufen, der z. Zt. wahrscheinlich deutlich überteuert wäre, wenn man selber etwas größeres aufbauen kann?

So war vermutlich der Plan, aber der Start von Buzz ist, freundlich ausgedrückt, holprig verlaufen. Denn Google hat in einer geradezu selbstherrlichen Art dem Nutzer vorgeschrieben, wer seine “Freunde” sind. Bestimmt wurde dies über einen Alogrithmus, der u. a. aus der Menge an Mails, die man mit anderen austauscht bestimmte, wer wohl ein Freund ist. Das hätte in meinem Fall aktuell zur Folge, dass ich mit dem, nennen wir es mal Support, eines großen deutschen Anbieters von Telefonanschlüssen befreundet wäre.

Ebenfalls auf rege Kritik ist die Funktion gestoßen, dass alles öffentlich gemacht wurde und jeder automatisch sehen konnte, wer mit wem befreundet ist. Diese und weitere Missstände will Google jetzt beheben.

Es bleibt somit spannend, ob Google es schafft, den Fehlstart zu relativiere und ob sich Buzz wirklich durchsetzt. Grundsätzlich bietet der neue Dienst eine Menge interessanter Möglichkeiten. In Kombination mit der gigantischen Reichweite von Google Mail kann daraus durchaus ein spannendes Werkzeug werden.