Es ist schon fast hauseigene Gotteslästerung, dass die Entwickler von Google Buzz nicht in der Lage waren, den Dienst mit einer funktionierenden Suchfunktion auszustatten.
Aber unmittelbar nach dem Start von Google Buzz gibt es auch schon die erste externe Suchmaschine für den Dienst: http://buzzzy.com/. Diese soll ähnlich funktionieren wie Summize Twitter durchsucht. Ein erster Versuch zeigt: Buzzzy funktioniert. Sehr gut ist dabei die Möglichkeit, auf der Suchergebnisseite in der linken Spalte die Möglichkeit, nach Quelle zu sortieren.
Dass Buzzzy allerdings ein nennenswertes Trafficvolumen erreichen wird ist mehr als fraglich.
Seit letzter Woche ist Google Buzz online und sorgt für Furore. Bei dem Namen war auch mit nichts anderem zu rechnen, jedoch hat sich Google den Buzz sicherlich anders vorgestellt. Aber der Reihe nach…
Letzte Woche launchte Google seinen neuen Social Network Service, der eine Mischung aus mehreren Angeboten wie Twitter, Flickr und Facebook ist und diese Angebote auch integrieren soll. Hier das übliche Erklärungsvideo von Google:
Buzz ist in Google Mail integriert und erlaubt die Einbindung von Tiwtter sowie Facebook Streams. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Bilder über Picasa und Videos über YouTube einzubinden und noch vieles mehr. Dabei beschränkt sich Buzz nicht wie Twitter auf 140 Zeichen. Google Buzz bietet damit deutlich mehr Möglichkeiten als Twitter oder andere Dienste alleine. Damit hat das Programm durchaus das Potential, eine große Nummer im Netz zu werden, vielleicht sogar der Twitter-Killer.
In Google Buzz liegt wohl damit auch der Grund, warum sich die ganzen Gerüchte um den Kauf von Twitter durch Google stets als Falschmeldungen herausgestellt haben. Warum einen Dienst ohne funktionierendes Geschäftsmodell kaufen, der z. Zt. wahrscheinlich deutlich überteuert wäre, wenn man selber etwas größeres aufbauen kann?
So war vermutlich der Plan, aber der Start von Buzz ist, freundlich ausgedrückt, holprig verlaufen. Denn Google hat in einer geradezu selbstherrlichen Art dem Nutzer vorgeschrieben, wer seine “Freunde” sind. Bestimmt wurde dies über einen Alogrithmus, der u. a. aus der Menge an Mails, die man mit anderen austauscht bestimmte, wer wohl ein Freund ist. Das hätte in meinem Fall aktuell zur Folge, dass ich mit dem, nennen wir es mal Support, eines großen deutschen Anbieters von Telefonanschlüssen befreundet wäre.
Ebenfalls auf rege Kritik ist die Funktion gestoßen, dass alles öffentlich gemacht wurde und jeder automatisch sehen konnte, wer mit wem befreundet ist. Diese und weitere Missstände will Google jetzt beheben.
Es bleibt somit spannend, ob Google es schafft, den Fehlstart zu relativiere und ob sich Buzz wirklich durchsetzt. Grundsätzlich bietet der neue Dienst eine Menge interessanter Möglichkeiten. In Kombination mit der gigantischen Reichweite von Google Mail kann daraus durchaus ein spannendes Werkzeug werden.
Im Bereich “Werbechancen”, wo bisher nur Keyword-Ideen geliefert wurden, werden dann zusätzlich auch Vorschläge für die Anpassung von Geboten ergänzt. Bei den bid ideas werden die zu erwartenden Kosten, Impressions und auch die Anzahl der Klicks prognostiziert. Dazu wird eine Grafik gelierft, die die Entwicklung des Gebotes und der Anzahl an Klicks zeigt. Die Vorschläge funktionieren somit analog denen aus dem Gebotssimulator.
Grundlage der Vorschläge sind die Ergebnisse des Keywords der letzten sieben Tage. Die Idee dahinter ist durchaus Charmant, da man so schnell sehen kann, wie sich eine Gebotsanpassung auswirkt und man entweder die Kosten pro Conversion reduzieren kann, oder die Anzahl der Klicks erhöhen, je nach Kampagnen-Ziel und aktueller Keyword-Leistung.
Fraglich ist allerdings, wie gut die Vorschläge funktionieren. Denn schon bei dem Gebotssimulator gibt es zum Teil abenteuerliche Vorhersagen. Falls das Tool funktioniert, ist es auf jeden Fall eine Bereicherung für die Optimierung von AdWords Kampagnen. Aber wie immer bei Google-Zahlen: Mit Vorsicht genießen und auf keinen Fall blind darauf vertrauen. Lieber vorsichtig testen.
Habe mir gerade Gedanken darüber gemacht, wie man außerhalb der übliche Keyword-Tools an Ideen kommt, um die passenden Keywords zu finden. Denn bei vielen SEM- und SEO-Projekten sind die Keywords, die einem die Tools ausspucken nicht unbedingt die wertvollsten. Häufig ist ein fundiertes Wissen um das Produkt notwendig, um auch die wichtigsten Begriffe zu finden.
Das Jahr 2010 ist noch frisch und jung, da kommen diese 5 PPC-Tipps für ein erfolgreiches Jahr sicherlich sehr gelegen:
Mit den folgenden PPC-Tipps wird das Jahr 2010 für Sie erfolgreich:
Die Keywordrecherche steht über allem
Wenn Sie eine PPC-Kampagne starten, sollte Sie so viele Keywords und Themenfelder wie möglich finden. Führen Sie intensive Recherchen zu dem Produkt, dem Markt und auch den Wettbewerbsteilnehmern durch.
Testen Sie immer mehr als eine Anzeige
Starten Sie Ihre Kampagne niemals mit nur einem Anzeigentext. Denn sonst fehlen Ihnen die Vergleichsmöglichkeiten zur Optimierung. Selbst kleinere Änderungen im Titel, können schon signifikante Verbesserungen der Click-Through-Rate oder auch der Konversionsrate ermöglichen.
Ziele: Immer spezielle
Setzen Sie sich nicht als Ziel, alles zu verbessern. Das führt nur zu Stress und Frustration. Viel effektiver ist es, sich auf speziellere Ziele zu konzentrieren. Ein Beispiel wäre die Verbesserung der CTR um 3%.
Analyse und Optimierung als Daueraufgabe
Eine nachhaltige Optimierung beruht auf konstanter Beobachtung und Angleichung. Ruhen Sie sich nicht auf bereits erreichten Zielen aus. Analysieren Sie fortlaufend Ihre Keywords, Anzeigentexte und Landingpages.
Bilden Sie sich weiter
Informieren Sie sich regelmäßig über neue Entwicklungen und lesen Sie die Blogs der Suchmaschinen und besonders die, der anerkannten SEM/SEO-Experten. Bleiben Sie so auf dem Laufenden über SEM und SEO.
In dem letzten Artikel über die Gruppierung von Keywords habe ich auf die Problematik der Zuordnung hingewiessen. Als ich mir den Beitrag gerade noch einmal durchgelesen habe, ist mir aufgefallen, dass das ja nur die halbe Miete war. Denn meine Empfehlung, wie Sie praktisch bei der Gruppierung der Keywords vorgehen sollten, habe ich Ihnen dabei vorenthalten.
Dazu habe ich gerade PowerPoint-Folien von einem Seminar, das ich vor ein paar Monaten bei einem Kunden durchgeführt habe, rausgekramt. In diesem Seminar war u. a. die Auswahl und Gruppierung von Keywords das Thema. Dabei habe ich den Teilnehmern folgende Schritte empfohlen: Den ganzen Beitrag lesen »
Selbst für erfahrende SEMler ist das Zuordnen der Keywords in die richtigen Anzeigenruppen eine schwierige Aufgabe, da insbesondere breite Keywords in mehrere Anzeigengruppen passen können. Wenn Sie das allerdings machen, dann entscheidet Google, aus welcher Anzeigengruppe das Keyword gezogen wird. Dabei kann es gut vorkommen, dass beide Anzeigengruppen verwendet werden, allerdings nicht in gleichem Verhältnis.
Das hat zur Folge, dass Ihnen die Optimierung der Anzeigengruppen erschwert wird, da Sie sich einen nicht steuerbaren und dazu unnötige Faktor zusätzlich ans Bein gebunden haben. Und meiner Meinung nach liefert Google schon genügend Faktoren, die sich nicht komplett steuern können. Also: Sorgen Sie für eine eindeutige Zuordnung, auch wenn das nicht immer leicht fällt.
Viele Gespräche mit Teilnehmern haben es gezeigt: Die AdWords Days 2009 waren ein voller Erfolg. Sowohl die Grundlagen-Schulungen, als auch die spezifischen Fachvorträge kamen sehr gut an. Und selbst erfahrene Advertiser konnten Ihr Wissen noch einmal vermehren. Aus diesem Grund steckt das Organisations-Team schon wieder mitten in den Vorbereitungen für die AdWords Days 2010. Natürlich wieder im schönen Köln. Einen Frühbucherrabatt können Sie sich hier sichern. Und falls Sie 2009 nicht teilgenommen haben und gerne wissen wollen, was Sie erwartet, finden Sie hier den Rückblick auf die Veranstaltung:
Falls Sie Fragen, Wünsche und Anregungen zu der Veranstaltung haben, wenden Sie sich einfach an Ingo vom Hoff vom Organisations-Team.
Niraj Shah von Search Enginge Land hat in einem Artikel gestern mit Mythen über PPC aufgeräumt. Dabei hat er einen Punkt angesprochen, der mir aus der Seele spricht, da ich das auch immer wieder gefragt werde bzw. in Accounts entdecke.
Google hat zwar das Motto „Don’t be evil“, das heißt aber auch nicht, dass sie ausschließlich gut sind. Bedenken Sie das, wenn Sie in Ihren Kampagnen-Einstellungen die Option „Leistungsabhängige Anzeigenschaltung: Anzeigen mit höherer Leistung werden häufiger geschaltet“ aktivieren (Sie finden diese unter Kampagneneinstellungen > Erweiterte Einstellungen)
Zwar liefert Google hier tatsächlich die erfolgreichste Anzeige bevorzugt aus, jedoch nach den eigenen Kriterien. Und die haben, das sollte keine Überraschung sein, die CTR als Grundlage. Somit wird die Anzeige am häufigsten angezeigt, die auch am besten geklickt wird. Für Sie hat das die positive Folge, dass Sie mehr Klicks erhalten. Für Sie hat es aber auch den entscheidenden Nachteil, dass nicht die Anzeige, die die beste Performance, also Conversion-Rate, bzw. die niedrigsten Kosten pro Conversion bevorzugt ausgeliefert wird. Denn schließlich ist die Grundlage Ihres Werbeerfolgs i. d. R. nicht die CTR, sondern die Conversion Rate.
Damit ist auch die Idee gestorben, dass Sie einfach ganz viele Anzeigen in eine Anzeigengruppe packen und Google für Sie die beste raussucht.
Meine Empfehlung: Falls Sie auf die Conversion-Rate und nicht auf die CTR optimieren möchten, aktivieren Sie hier die leistungsunabhängige Anzeigenauslieferung. Dann schaltet Google die Anzeigen weitestgehend in gleichem Verhältnis.
Viele positive Rückmeldungen und Nachfragen nach einer Folgeveranstaltung haben es unausweichlich gemacht: Die Vorbereitung auf die AdWords Days 2010 sind in vollem Gange. Die ersten Gespräche mit namenhaften Referenten laufen und auch die ersten Programmpunkte werden erarbeitet. In diesem Zusammenhang noch einmal vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen zu der diesjährigen Veranstaltung. Diese stellen das Fundament für die Programmplanung 2010. Falls Sie noch weitere Fragen und Anregungen haben, wenden Sie sich am besten an diese Herren: Kontakt.
Sobald das Programm steht, finden Sie es hier: Programm. Aber eines können wir schon mal versprechen: Es wird sogar noch besser als letztes Jahr! Aus disem Grund sollten Sie die Chance nutzen, sich den Frühbucherrabatt zu sichern und 200 Euro zu sparen. Alle Infos dazu finden Sie hier: early bird.