Landingpage

AdWords Kampagnen auf dem Handy

Axel Sonnenstuhl 21. April 2010

Unterwegs auf Kampagnen zugreifen war bis dato auch mit iPhone, Palm und Android eher schwierig.

Mithilfe der mobilen Version des AdWords Interfaces (http://adwords.google.com/dashboard/Dashboard)  ist es nun möglich, einen erweiterten Blick auf seine Werbeaktivitäten zu werfen, wo immer man sich gerade befindet.

Allerdings sollte man sich vorher benutzerdefinierte Benachrichtigungen einrichten und Filter benutzen, um schnell einen Überblick über die wichtigsten Messdaten zu erhalten. Momentan gibt es diese Möglichkeit nur für englischsprachige Accounts - in den nächsten Wochen soll jedoch die internationale Ausweitung erfolgen.

Remarketing im Google Content-Netzwerk

Miriam Vilz 26. März 2010

Google wartete diese Woche mit einem neuen Feature auf: Nach und nach wird für alle Google AdWords-Kunden die Remarketing-Funktion freigeschaltet. Durch Remarketing kann man die Besucher seiner Website bei ihrem weiteren Surfen verfolgen und gezielt Anzeigen aus seiner Content-Kampagne einblenden lassen. Vorraussetzung hierfür ist, dass sich derjenige auf einer Seite des Google Content-Werbenetzwerkes befindet. Dies ist nach eigenen Angaben von Google jedoch recht wahrscheinlich, da das Content-Netzwerk von Google mittlerweile über 75% der Internetnutzer weltweit erreicht.

Die Funktionsweise ist simple: Sie fügen auf Ihrer Website ein Code-Snippet ein, welches Sie von Google zur Verfügung gestellt bekommen. Der Besucher Ihrer Website wird dadurch von Google per Cookie markiert. Ist er später im Google Content-Netzwerk unterwegs, so wird er dort erkannt und es werden ihm dort Display- und Textanzeigen Ihrer Content-Kampagne angezeigt.

Durch das Remarketing haben wir also die Möglichkeit die Werbekontakte unserer Anzeigen gezielt zu erhöhen. Denn bekanntlich zünden nur die wenigsten Werbemaßnahmen direkt beim ersten Anblick.

Eine Opt-Out-Möglichkeit für die User hat Google dieses Mal - im Gegenteil zum stark diskutierten Google Buzz - direkt mitgeliefert. Im Anzeigenvorgaben-Manager kann jeder Google-Nutzer die Remarketing-Funktion deaktivieren. Google beton, dass sie mit Remarketing die Branchenstandards von u.a. IAB (Internet Advertising Bureau) und OVK (Online-Vermarkterkreis im BVDW) erfüllen.

Wie Sie eine Remarketing-Aktion starten, erklärt Google anschaulich in der AdWords-Hilfe.

Den offiziellen Blogeintrag von Google lesen Sie hier.

Landingpage Tweaks #3: Was passiert wenn …?

Sascha Klapetz 25. Februar 2010

Was passiert wenn … der Besucher auf Ihrer Landingpage eine falsche E-Mail-Adresse eingibt oder gar überhaupt nichts ins Formular einträgt und dann auf dem Submit-Button drückt?

Probieren Sie es mal aus. Ich wette, das rund 15% der Leserinnen und Leser dieses Artikels eine böse Überraschung erleben werden. Das Szenario: Es öffnet sich eine Fehlerseite, die Sie sicherlich zuvor nie gesehen haben und die den Besucher total im Unklaren lässt, was er jetzt falsch gemacht hat. Und Ihnen wird klar: jeder Besucher, der diese Seite sieht, ist verloren!

Daher gilt: Sie müssen jeden Weg überprüfen, den der Besucher von Ihrer Landingpage aus gehen kann. Und dazu zählen vor allem fehlerhafte Formulareingaben.

Überhaupt ist es aus meiner Sicht am Besten, wenn Sie fehlerhafte Formulareingaben wenn möglich direkt schon auf Ihrer Landingpage abfangen. Das geht über Javascript. Mit ein wenig Verständnis von HTML und Javascript kann man z.B. das jQuery Plugin Validation mit einem Zeitaufwand von unter 5 Minuten auf der Landingpage integrieren. Damit fangen Sie Fehleingaben ab, bevor der Besucher auf der nächsten (womöglich falschen) Seite landet!

Landingpage Tweaks #2: Durch alle Brillen schauen

Sascha Klapetz 24. Februar 2010

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die aber bei weitem keine ist: Ihre Landingpage sollte in jedem Internet-Browser und auf jedem Betriebssystem möglichst gleich aussehen, zumindest aber funktionieren.

Daher müssen Sie, oder der Dienstleister der Ihnen Ihre Landingpages anfertigt, durch wirklich alle Brillen schauen: Die „Internet Explorer 7 unter Windows Vista“-Brille, die Internet-Explorer 6 unter Windows XP“-Brille, und so weiter. Das hört sich nach einer Menge Zeitaufwand an, der sich aber durch die beiden folgenden Tatsachen erheblich verkürzen lässt:

1. Nicht alle Brillen sind wichtig!
Es reicht wenn Ihre Landingpage auf dem Großteil der Browser-/Betriebssystem-Kombinationen funktioniert. Damit können Sie über 90% aller Besucher abdecken. Die aktuellen Marktanteile gibt es zum Beispiel hier.

2. Sie müssen nicht selber eine Brille tragen!
Dieser Artikel wird auf einem Macbook (Intel) geschrieben, der kein Windows als Betriebssystem hat und somit auch keinen Internet Explorer 6, 7 oder 8. Trotzdem kann ich auf diesem Rechner sehen, wie Landingpages in allen Internet-Browsern und auf allen Betriebssystemen aussehen. Möglich machen es Online-Tools, welche die Brille für mich tragen und nur noch das Ergebnis per Screenshot ausspucken. Nach solchen Tools kann man googeln, den es gibt viele an der Zahl. Einige kostenlos (dann aber begrenzt bzw. mit längeren Wartezeiten) verbunden, andere kostenpflichtig (ohne die Nachteile der kostenlosen). Persönlich empfehlen kann ich CrossBrowserTesting. Ist zwar nicht ganz so billig, bietet aber neben der Möglichkeit Screenshots zu erstellen, auch eine virtuelle Umgebung an, die im Browser läuft.

Landingpage Tweaks #1: Größer ist manchmal besser

Sascha Klapetz 23. Februar 2010

Was haben wir nicht schon alles getestet?! Neue Headline, anderes Logo, Submit-Button grün, gelb, blau … und noch vieles mehr. Doch haben Sie sich schon mal über die Schriftgröße Ihrer Landingpage Gedanken gemacht? Selbst wenn Sie zu den Guten gehören (wovon ich ausgehe), ist Ihnen dieser doch wichtige Punkt vielleicht entfallen.

Denn nur mit der alleinigen Änderung der Schriftgröße Ihrer Landinpage können Sie bis zu 20% Veränderung zum Original erzielen, im besten Fall wäre das eine um 20% verbesserte Conversion!

Daher sollten Sie Ihre Landingpage mit einer veränderten Schriftgröße testen. Am Besten geht das mit dem Google Website Optimizer.

Gründe für eine größere Schriftgröße:

  • Allgemein bessere Lesbarkeit
  • Ideal für „ältere“ Zielgruppen

Gründe für eine kleinere Schriftgröße:

  • Nimmt weniger Platz ein
  • Elemente rücken weiter nach oben
  • „Mehr“ lesbar bei kleineren Bildschirmauflösungen und Bildschirmen

Und zum Thema Lesbarkeit: Testen Sie auch mal die Schriftart! Manchmal wird z.B. die Schriftart Verdana angenehmer beim Lesen empfunden als Arial, ganz besonders bei kleinen Schriftgrößen. Auch das kann die Conversion Ihrer Landingpage beeinflussen.

Google Buzz: Rohrkrepierer oder Twitter-Killer

Robin Heintze 15. Februar 2010

Seit letzter Woche ist Google Buzz online und sorgt für Furore. Bei dem Namen war auch mit nichts anderem zu rechnen, jedoch hat sich Google den Buzz sicherlich anders vorgestellt. Aber der Reihe nach…

Letzte Woche launchte Google seinen neuen Social Network Service, der eine Mischung aus mehreren Angeboten wie Twitter, Flickr und Facebook ist und diese Angebote auch integrieren soll. Hier das übliche Erklärungsvideo von Google:

Buzz ist in Google Mail integriert und erlaubt die Einbindung von Tiwtter sowie Facebook Streams. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Bilder über Picasa und Videos über YouTube einzubinden und noch vieles mehr. Dabei beschränkt sich Buzz nicht wie Twitter auf 140 Zeichen. Google Buzz bietet damit deutlich mehr Möglichkeiten als Twitter oder andere Dienste alleine. Damit hat das Programm durchaus das Potential, eine große Nummer im Netz zu werden, vielleicht sogar der Twitter-Killer.

In Google Buzz liegt wohl damit auch der Grund, warum sich die ganzen Gerüchte um den Kauf von Twitter durch Google stets als Falschmeldungen herausgestellt haben. Warum einen Dienst ohne funktionierendes Geschäftsmodell kaufen, der z. Zt. wahrscheinlich deutlich überteuert wäre, wenn man selber etwas größeres aufbauen kann?

So war vermutlich der Plan, aber der Start von Buzz ist, freundlich ausgedrückt, holprig verlaufen. Denn Google hat in einer geradezu selbstherrlichen Art dem Nutzer vorgeschrieben, wer seine “Freunde” sind. Bestimmt wurde dies über einen Alogrithmus, der u. a. aus der Menge an Mails, die man mit anderen austauscht bestimmte, wer wohl ein Freund ist. Das hätte in meinem Fall aktuell zur Folge, dass ich mit dem, nennen wir es mal Support, eines großen deutschen Anbieters von Telefonanschlüssen befreundet wäre.

Ebenfalls auf rege Kritik ist die Funktion gestoßen, dass alles öffentlich gemacht wurde und jeder automatisch sehen konnte, wer mit wem befreundet ist. Diese und weitere Missstände will Google jetzt beheben.

Es bleibt somit spannend, ob Google es schafft, den Fehlstart zu relativiere und ob sich Buzz wirklich durchsetzt. Grundsätzlich bietet der neue Dienst eine Menge interessanter Möglichkeiten. In Kombination mit der gigantischen Reichweite von Google Mail kann daraus durchaus ein spannendes Werkzeug werden.

Starten Sie mit diesen 5 PPC-Tipps erfolgreich in 2010

Robin Heintze 18. Januar 2010

Das Jahr 2010 ist noch frisch und jung, da kommen diese 5 PPC-Tipps für ein erfolgreiches Jahr sicherlich sehr gelegen:

Mit den folgenden PPC-Tipps wird das Jahr 2010 für Sie erfolgreich:

  1. Die Keywordrecherche steht über allem
    Wenn Sie eine PPC-Kampagne starten, sollte Sie so viele Keywords und Themenfelder wie möglich finden. Führen Sie intensive Recherchen zu dem Produkt, dem Markt und auch den Wettbewerbsteilnehmern durch.
  2. Testen Sie immer mehr als eine Anzeige
    Starten Sie Ihre Kampagne niemals mit nur einem Anzeigentext. Denn sonst fehlen Ihnen die Vergleichsmöglichkeiten zur Optimierung. Selbst kleinere Änderungen im Titel, können schon signifikante Verbesserungen der Click-Through-Rate oder auch der Konversionsrate ermöglichen.
  3. Ziele: Immer spezielle
    Setzen Sie sich nicht als Ziel, alles zu verbessern. Das führt nur zu Stress und Frustration. Viel effektiver ist es, sich auf speziellere Ziele zu konzentrieren. Ein Beispiel wäre die Verbesserung der CTR um 3%.
  4. Analyse und Optimierung als Daueraufgabe
    Eine nachhaltige Optimierung beruht auf konstanter Beobachtung und Angleichung. Ruhen Sie sich nicht auf bereits erreichten Zielen aus. Analysieren Sie fortlaufend Ihre Keywords, Anzeigentexte und Landingpages.
  5. Bilden Sie sich weiter
    Informieren Sie sich regelmäßig über neue Entwicklungen und lesen Sie die Blogs der Suchmaschinen und besonders die, der anerkannten SEM/SEO-Experten. Bleiben Sie so auf dem Laufenden über SEM und SEO.

Keyword-Gruppierung: So gehen Sie vor

Robin Heintze 27. Dezember 2009

In dem letzten Artikel über die Gruppierung von Keywords habe ich auf die Problematik der Zuordnung hingewiessen. Als ich mir den Beitrag gerade noch einmal durchgelesen habe, ist mir aufgefallen, dass das ja nur die halbe Miete war. Denn meine Empfehlung, wie Sie praktisch bei der Gruppierung der Keywords vorgehen sollten, habe ich Ihnen dabei vorenthalten.

Dazu habe ich gerade PowerPoint-Folien von einem Seminar, das ich vor ein paar Monaten bei einem Kunden durchgeführt habe, rausgekramt. In diesem Seminar war u. a. die Auswahl und Gruppierung von Keywords das Thema. Dabei habe ich den Teilnehmern folgende Schritte empfohlen: Den ganzen Beitrag lesen »

So gewinnen Sie mit AdWords E-Mail Adressen

Robin Heintze 8. Oktober 2009

Das Thema Adressgenerierung bzw. Leadgenerierung für E-Mail Newsletter über Google Adwords gewinnt zunehmend an bedeutung. Daher habe ich auf dem Blog sem2lead.de, der sich hauptsächlich mit dem Thema beschäftigt, einen Artikel darüber verfasst.
Falls das Thema also für Sie auch wichtig ist, kann ich Ihnen den Artikel “E-Mail Adressgenerierung: So gewinnen Sie neue E-Mail Adressen” ans Herz legen.
Und natürlich auch den gesamten Blog, wenn das Thema Leadgenerierung über AdWords für Sie wichtig ist.

DoubleClick Ad Exchange: Noch mehr Werbung mit Google!

Sascha Klapetz 18. September 2009

Ganz frisch: Doubleclick startet den Service Ad Exchange, mit dem man Werbeplätze für Display Ads auf Webseiten verkaufen und umgekehrt diese einkaufen kann. Doch was hat das Ganze mit Google zu tun? Ganz einfach: Doubleclick = Google. Doubleclick wurde von Google 2007 für 3,1 Milliarden US-Dollar übernommen.

Einige werden sich jetzt sicherlich am Kopf kratzen. Mir jedenfalls ging es so! AdExchange ist auf den ersten Blick erst mal nichts anderes als die Kombination aus AdSense und AdWords. Und genau deswegen wird Ad Exchange in AdSense und AdWords integriert werden, so soll man als AdWords-Nutzer über die gewohnte Benutzeroberfläche Werbeplätze für Display Ads über Ad Exchange einkaufen können.

Hört sich das immer noch nach dem altbekannten Content-Werbenetzwerk (AdSense) an, so ergeben sich auf dem zweiten Blick zwei essentielle Neuerungen durch Ad Exchange:

  1. Die Anzahl der verfügbaren Werbeplätze bzw. Webseiten soll sich erhöhen.
    Da die Webseiten-Betreiber mehr Möglichkeiten bekommen auf die Qualität der geschalteten Anzeigen Einfluss zu nehmen, ist Ad Exchange deutlich attraktiver für größere, Traffic-starke Webseiten als das alt bekannte AdSense.
  2. Die Platzierung der Display Ads soll einfacher werden.
    Die Platzierung über Ad Exchange erfolgt zwar genau so wie bei AdWords über das Gebotsmodell, neue Tools sollen aber eine bessere Steuerung ermöglichen.

Wann Ad Exchange in Deutschland startet ist noch nicht bekannt.

Nächste Einträge »