Kampagnenverwaltung

“Above the fold” Filtering im Content-Netzwerk verfügbar

Axel Sonnenstuhl 4. März 2010

Seit heute können Placements ausgeschlossen werden, die unterhalb des scrollbaren Bereichs, also “Below the Fold” geschaltet werden.

Vorgehen:

  • Tab “Kampagne”
  • Kampagne auswählen
  • Tab “Werbenetzwerk”
  • “Ausschlüsse”
  • Ausschluss hinzufügen auf Kampagnenebene / Kategorien im Dropdown

Ausschlüsse

  • “Mit Scrollen sichtbar” auswählen

scrollen

  • Speichern

Kostenloser Leitfaden - Umwandeln von Klicks in Gewinne

Axel Sonnenstuhl 26. Februar 2010

Die Umwandlung von Klicks in Conversions ist das Primärziel der meisten AdWords Kampagnen.

Google hat einen kostenlosen Leitfaden zur Optimierung herausgegeben, der sich an neue, wie erfahrene Nutzer gleichermaßen richtet.
Der Leitfaden gibt hilfreiche Tipps zur Analyse und Vorgehensweisen der Online Tools und bietet Know-how rund um das Thema Conversion Optimierung.

Unter anderem werden die Tools “Insights for Search”, “Analytics”, “Conversion Optimierungstool”, sowie das “Website Optimierungstool” behandelt.

Der Leitfaden kann hier heruntergeladen werden

Click-to-Call für Anzeigen auf Smartphones mit vollwertigem Internetbrowser

Axel Sonnenstuhl 22. Februar 2010

Seit kurzem gibt es in AdWords die Möglichkeit, standortspezifische Geschäfts Telefonnummern in Anzeigen einzubinden.
Nutzer können durch Klick auf die Telefonnummer nun direkt ein lokales Ladengeschäft anrufen, statt die Website zu besuchen. Praktisch für Bestellungen oder Reservierungen.

Durch die lokale Bestimmung des Mobilgerätes wird die Telefonnummer des nächstgelegenen Geschäfts eingeblendet.


Einrichtung:
In den Kampagneneinstellungen “Standorterweiterungen” wird die Telefonnummer des Ladengeschäftes hinzugefügt

Unter “Werbenetzwerke, Geräte und Erweiterungen”  Ausrichtung auf iPhones, Android-basierte Handys und anderen Mobilgeräten mit vollwertigem Internetbrowser auswählen.

Mobile Kampagnenausrichtung

Auswertung und Statistik:
Über die Auswahl “Filter und Ansichten” bzw. “Klicktyp” können Informationen auf Kampagnen-, Anzeigengruppen- oder Keyword-Ebene abgerufen werden. Unterschieden wird zwischen “URL-Klicks” und “Anrufe”.

Starten Sie mit diesen 5 PPC-Tipps erfolgreich in 2010

Robin Heintze 18. Januar 2010

Das Jahr 2010 ist noch frisch und jung, da kommen diese 5 PPC-Tipps für ein erfolgreiches Jahr sicherlich sehr gelegen:

Mit den folgenden PPC-Tipps wird das Jahr 2010 für Sie erfolgreich:

  1. Die Keywordrecherche steht über allem
    Wenn Sie eine PPC-Kampagne starten, sollte Sie so viele Keywords und Themenfelder wie möglich finden. Führen Sie intensive Recherchen zu dem Produkt, dem Markt und auch den Wettbewerbsteilnehmern durch.
  2. Testen Sie immer mehr als eine Anzeige
    Starten Sie Ihre Kampagne niemals mit nur einem Anzeigentext. Denn sonst fehlen Ihnen die Vergleichsmöglichkeiten zur Optimierung. Selbst kleinere Änderungen im Titel, können schon signifikante Verbesserungen der Click-Through-Rate oder auch der Konversionsrate ermöglichen.
  3. Ziele: Immer spezielle
    Setzen Sie sich nicht als Ziel, alles zu verbessern. Das führt nur zu Stress und Frustration. Viel effektiver ist es, sich auf speziellere Ziele zu konzentrieren. Ein Beispiel wäre die Verbesserung der CTR um 3%.
  4. Analyse und Optimierung als Daueraufgabe
    Eine nachhaltige Optimierung beruht auf konstanter Beobachtung und Angleichung. Ruhen Sie sich nicht auf bereits erreichten Zielen aus. Analysieren Sie fortlaufend Ihre Keywords, Anzeigentexte und Landingpages.
  5. Bilden Sie sich weiter
    Informieren Sie sich regelmäßig über neue Entwicklungen und lesen Sie die Blogs der Suchmaschinen und besonders die, der anerkannten SEM/SEO-Experten. Bleiben Sie so auf dem Laufenden über SEM und SEO.

Keyword-Gruppierung: So gehen Sie vor

Robin Heintze 27. Dezember 2009

In dem letzten Artikel über die Gruppierung von Keywords habe ich auf die Problematik der Zuordnung hingewiessen. Als ich mir den Beitrag gerade noch einmal durchgelesen habe, ist mir aufgefallen, dass das ja nur die halbe Miete war. Denn meine Empfehlung, wie Sie praktisch bei der Gruppierung der Keywords vorgehen sollten, habe ich Ihnen dabei vorenthalten.

Dazu habe ich gerade PowerPoint-Folien von einem Seminar, das ich vor ein paar Monaten bei einem Kunden durchgeführt habe, rausgekramt. In diesem Seminar war u. a. die Auswahl und Gruppierung von Keywords das Thema. Dabei habe ich den Teilnehmern folgende Schritte empfohlen: Den ganzen Beitrag lesen »

Gruppierung von Keywords: Vermeiden Sie diese Fehler

Robin Heintze 27. Dezember 2009

Selbst für erfahrende SEMler ist das Zuordnen der Keywords in die richtigen Anzeigenruppen eine schwierige Aufgabe, da insbesondere breite Keywords in mehrere Anzeigengruppen passen können. Wenn Sie das allerdings machen, dann entscheidet Google, aus welcher Anzeigengruppe das Keyword gezogen wird. Dabei kann es gut vorkommen, dass beide Anzeigengruppen verwendet werden, allerdings nicht in gleichem Verhältnis.

Das hat zur Folge, dass Ihnen die Optimierung der Anzeigengruppen erschwert wird, da Sie sich einen nicht steuerbaren und dazu unnötige Faktor zusätzlich ans Bein gebunden haben. Und meiner Meinung nach liefert Google schon genügend Faktoren, die sich nicht komplett steuern können. Also: Sorgen Sie für eine eindeutige Zuordnung, auch wenn das nicht immer leicht fällt.

Der Grund für die Schwierigkeit liegt meist darin, dass Sie eine Vielzahl
Den ganzen Beitrag lesen »

Google optimiert nicht zu Ihren Gunsten

Robin Heintze 25. November 2009

Niraj Shah von Search Enginge Land hat in einem Artikel gestern mit Mythen über PPC aufgeräumt. Dabei hat er einen Punkt angesprochen, der mir aus der Seele spricht, da ich das auch immer wieder gefragt werde bzw. in Accounts entdecke.

Google hat zwar das Motto „Don’t be evil“, das heißt aber auch nicht, dass sie ausschließlich gut sind. Bedenken Sie das, wenn Sie in Ihren Kampagnen-Einstellungen die Option „Leistungsabhängige Anzeigenschaltung: Anzeigen mit höherer Leistung werden häufiger geschaltet“ aktivieren (Sie finden diese unter Kampagneneinstellungen > Erweiterte Einstellungen)

Zwar liefert Google hier tatsächlich die erfolgreichste Anzeige bevorzugt aus, jedoch nach den eigenen Kriterien. Und die haben, das sollte keine Überraschung sein, die CTR als Grundlage. Somit wird die Anzeige am häufigsten angezeigt, die auch am besten geklickt wird. Für Sie hat das die positive Folge, dass Sie mehr Klicks erhalten. Für Sie hat es aber auch den entscheidenden Nachteil, dass nicht die Anzeige, die die beste Performance, also Conversion-Rate, bzw. die niedrigsten Kosten pro Conversion bevorzugt ausgeliefert wird. Denn schließlich ist die Grundlage Ihres Werbeerfolgs i. d. R. nicht die CTR, sondern die Conversion Rate.
Damit ist auch die Idee gestorben, dass Sie einfach ganz viele Anzeigen in eine Anzeigengruppe packen und Google für Sie die beste raussucht.

Meine Empfehlung: Falls Sie auf die Conversion-Rate und nicht auf die CTR optimieren möchten, aktivieren Sie hier die leistungsunabhängige Anzeigenauslieferung. Dann schaltet Google die Anzeigen weitestgehend in gleichem Verhältnis.

Never change a winning team: Keywords umziehen oder besser nicht?

Robin Heintze 28. Oktober 2009

Letzte Woche war ich bei einer Kundin die mich darum gebeten hatte, einen Blick in Ihren AdWords Account zu werfen um ihr Tipps zur Verbesserung der Performance zu geben. Der Account an sich hat zwar reichlich Klicks und Conversions generiert, häufig waren allerdings die Kosten pro Conversion viel zu hoch. Ihre Idee war, die rentablen Keywords in separate Anzeigengruppen umzuziehen, damit sie dort die guten bündeln kann und die teureren weiter in den bestehenden Kampagnen bearbeitet. Dabei kam ihr aber die Frage, ob die historischen Daten der Keywords gelöscht werden, wenn diese umziehen.

Zum Teil ist das in der Tat der Fall. Da Google den Qualitätsfaktor im Prinzip bei jeder Suchanfrage neu berechnet, werden diese Daten nicht mit in die neue Anzeigengruppe übernommen. Der einzige Wert, der übertragen wird, ist die Klickrate. Aber da die CTR die wichtigste Einflussgröße auf den Qualitätsfaktor ist, ist es für den Umzug auch entscheidend, ob sie erhalten bleibt. Sofern die Anzeige nicht geändert wird, sollte also auch nach einem Umzug der Qualitätsfaktor schnell bei dem gleichen Wert wie vorher sein. Eine gewisse Übergangsphase muss hierbei aber einkalkuliert werden.

Viel wichtiger aber als die Frage, was passiert mit den historischen Daten ist die Frage nach dem Sinn bzw. der Vorgehensweise bei so einem Umzug. Ganz klar: Ich bin ein Freund davon, schlechte Keywords von guten zu separieren. Gerne vergleiche ich das mit Schulen, wo die auffälligen, langsameren Schüler einzeln oder in Kleingruppen gesondert gefördert werden. So können Sie besser schwierigen Stoff erarbeiten, da Sie mehr Aufmerksamkeit erhalten und der Unterricht an Ihre Bedürfnisse angepasst werden kann.

Genau so gehe ich auch bei der Separierung von Keywords vor. Hier bekommen problematische Keywords, bei denen ich zu viel pro Klick bezahlen muss, eine eigene Anzeigengruppe. Allerdings nur, wenn das Keyword gut passt und das Suchvolumen entsprechen reizvoll ist. Da kann ich dann sehr gut mit passenderen Anzeigentexten und evtl. neuen Einstiegen auf der Landingpage die CTR und Conversionrate hochschrauben, wodurch mein Qualitätsfaktor steigt und meine Kosten pro Conversion sinken. Ich mache mir also einfach den Burn In Effekt zu Nutze. Nach einer gewissen Zeit der Einzelförderung sind diese Pflegefälle dank ihres großen Suchvolumens häufig zu meinen Top-Keywords geworden.

Sie sehen, worauf ich hinaus will, die Überschrift deutet es ja auch an: Nicht die guten separieren, lieber die “schlechten”. Wenn es aus struktureller Sicht nicht möglich ist, die guten in ihrer alten Anzeigengruppe oder Kampagne zu belassen, dann sollten Sie diese wenigstens nur pausieren, nicht löschen. So haben Sie immer noch die Möglichkeit, sie wieder zu aktivieren wenn sie in der neuen Umgebung floppen sollten.

Der Umzug eines rentablen Keywords soll aber die Ausnahme bleiben. Never Change a winning team.

AdWords Days Site Clinic

Robin Heintze 10. September 2009

Die Site Clinic heute morgen, bei der Thomas Bindl, Stefan Wolk, Christian Schlieker und ich die Seiten und Anzeigen von Teilnehmern begutachtet und Verbesserungsvorschläge gegeben haben, kam offenbar sehr gut an. Entschuldigung an dieser Stelle noch mal an alle, deren Seite nicht dran gekommen ist. Die Zahl der Anfragen war für eine Stunde einfach viel zu viel. Ich hoffe, wir schaffen die noch im Laufe des Tages und vielen Dank für das rege Interesse.

Ich finde es immer wieder spannend, die Meinung, Ideen und Anregungen von anderen zu Seiten zu hören. Wenn es um die eigene Seite geht ist das zwar nicht immer schön, aber stets hilfreich. Denn auch wenn bei den Tipps nicht immer der Königsweg rauskommt, die Anregungen führen doch häufig zu neuen Denkanstößen und reduzieren die Blindheit für die eigene Seite.

Mein Tipp: Lassen Sie regelmäßig andere (nicht nur die Google Surfer, die auf Ihre Anzeige klicken) über Ihre Seiten schauen. Und lassen Sie sich ein ehrliches, zur Not auch schmerzhaftes Feedback geben. Dies geht z. B. durch interne Runden im Unternehmen, mit der Agentur oder auch mit Kunden bzw. in Form eines Panels. Probieren Sie es aus, mir hat es bisher immer geholfen.

Howie empfiehlt: Google Ad Planner

Robin Heintze 10. September 2009

Viele von Ihnen sind nicht in den Genuss gekommen, ein Teilnehmerticket für die AdWords Days gestern und heute in Köln zu ergattern. Für alle, die leer ausgegangen sind, hier ein sehr guter Tipp von Howie Jacobson aus seiner gestrigen Präsentation.

Bei einer kurzen Umfrage unter den Teilnehmern der AdWords Days kam heraus, dass kaum einer der Anwesenden den Ad Planner von Google nutzt. Falls Ihnen das bisher auch so geht, hier ein Tipp, wie Sie mehr aus Ihrem Content-Netzwerk und Ihren Placement-Kampagnen rausholen können, bzw. neue Potentiale erschließen.

Der Ad Planner ist eine hervorragende Möglichkeit, Seiten aus dem Content-Netzwerk zu entdecken, auf denen sich Ihre Zielgruppe bewegt, auch wenn diese nicht direkt in einem Zusammenhang mit Ihrem Thema steht. Denn mit Hilfe des Ad Planners können Sie demographische Informationen über die Nutzer Ihrer Website erhalten und weitere Seiten finden, auf denen Nutzer ein ähnliches Profil haben.

So gehen Sie vor:

  1. Geben Sie bei Google Ihr wichtigstes Keyword ein
  2. Kopieren Sie die ersten 2-4 URLs in den organischen Suchergebnissen in den Ad Planner
  3. Lassen Sie sich Websites anzeigen, die von den Usern ebenfalls genutzt werden
  4. Bieten Sie in Ihrer Placement-Kampagne direkt auf diese Seiten
  5. Texten Sie Anzeigen speziell für diese Websites

Durch diese simple Vorgehensweise erreichen Sie Ihre Zielgruppe auch dann, wenn Sie sich überhaupt nicht in Ihrem thematischen Umfeld befinden.

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