Monatsarchiv für Februar 2010

Kostenloser Leitfaden - Umwandeln von Klicks in Gewinne

Axel Sonnenstuhl 26. Februar 2010

Die Umwandlung von Klicks in Conversions ist das Primärziel der meisten AdWords Kampagnen.

Google hat einen kostenlosen Leitfaden zur Optimierung herausgegeben, der sich an neue, wie erfahrene Nutzer gleichermaßen richtet.
Der Leitfaden gibt hilfreiche Tipps zur Analyse und Vorgehensweisen der Online Tools und bietet Know-how rund um das Thema Conversion Optimierung.

Unter anderem werden die Tools “Insights for Search”, “Analytics”, “Conversion Optimierungstool”, sowie das “Website Optimierungstool” behandelt.

Der Leitfaden kann hier heruntergeladen werden

Landingpage Tweaks #3: Was passiert wenn …?

Sascha Klapetz 25. Februar 2010

Was passiert wenn … der Besucher auf Ihrer Landingpage eine falsche E-Mail-Adresse eingibt oder gar überhaupt nichts ins Formular einträgt und dann auf dem Submit-Button drückt?

Probieren Sie es mal aus. Ich wette, das rund 15% der Leserinnen und Leser dieses Artikels eine böse Überraschung erleben werden. Das Szenario: Es öffnet sich eine Fehlerseite, die Sie sicherlich zuvor nie gesehen haben und die den Besucher total im Unklaren lässt, was er jetzt falsch gemacht hat. Und Ihnen wird klar: jeder Besucher, der diese Seite sieht, ist verloren!

Daher gilt: Sie müssen jeden Weg überprüfen, den der Besucher von Ihrer Landingpage aus gehen kann. Und dazu zählen vor allem fehlerhafte Formulareingaben.

Überhaupt ist es aus meiner Sicht am Besten, wenn Sie fehlerhafte Formulareingaben wenn möglich direkt schon auf Ihrer Landingpage abfangen. Das geht über Javascript. Mit ein wenig Verständnis von HTML und Javascript kann man z.B. das jQuery Plugin Validation mit einem Zeitaufwand von unter 5 Minuten auf der Landingpage integrieren. Damit fangen Sie Fehleingaben ab, bevor der Besucher auf der nächsten (womöglich falschen) Seite landet!

Landingpage Tweaks #2: Durch alle Brillen schauen

Sascha Klapetz 24. Februar 2010

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die aber bei weitem keine ist: Ihre Landingpage sollte in jedem Internet-Browser und auf jedem Betriebssystem möglichst gleich aussehen, zumindest aber funktionieren.

Daher müssen Sie, oder der Dienstleister der Ihnen Ihre Landingpages anfertigt, durch wirklich alle Brillen schauen: Die „Internet Explorer 7 unter Windows Vista“-Brille, die Internet-Explorer 6 unter Windows XP“-Brille, und so weiter. Das hört sich nach einer Menge Zeitaufwand an, der sich aber durch die beiden folgenden Tatsachen erheblich verkürzen lässt:

1. Nicht alle Brillen sind wichtig!
Es reicht wenn Ihre Landingpage auf dem Großteil der Browser-/Betriebssystem-Kombinationen funktioniert. Damit können Sie über 90% aller Besucher abdecken. Die aktuellen Marktanteile gibt es zum Beispiel hier.

2. Sie müssen nicht selber eine Brille tragen!
Dieser Artikel wird auf einem Macbook (Intel) geschrieben, der kein Windows als Betriebssystem hat und somit auch keinen Internet Explorer 6, 7 oder 8. Trotzdem kann ich auf diesem Rechner sehen, wie Landingpages in allen Internet-Browsern und auf allen Betriebssystemen aussehen. Möglich machen es Online-Tools, welche die Brille für mich tragen und nur noch das Ergebnis per Screenshot ausspucken. Nach solchen Tools kann man googeln, den es gibt viele an der Zahl. Einige kostenlos (dann aber begrenzt bzw. mit längeren Wartezeiten) verbunden, andere kostenpflichtig (ohne die Nachteile der kostenlosen). Persönlich empfehlen kann ich CrossBrowserTesting. Ist zwar nicht ganz so billig, bietet aber neben der Möglichkeit Screenshots zu erstellen, auch eine virtuelle Umgebung an, die im Browser läuft.

Landingpage Tweaks #1: Größer ist manchmal besser

Sascha Klapetz 23. Februar 2010

Was haben wir nicht schon alles getestet?! Neue Headline, anderes Logo, Submit-Button grün, gelb, blau … und noch vieles mehr. Doch haben Sie sich schon mal über die Schriftgröße Ihrer Landingpage Gedanken gemacht? Selbst wenn Sie zu den Guten gehören (wovon ich ausgehe), ist Ihnen dieser doch wichtige Punkt vielleicht entfallen.

Denn nur mit der alleinigen Änderung der Schriftgröße Ihrer Landinpage können Sie bis zu 20% Veränderung zum Original erzielen, im besten Fall wäre das eine um 20% verbesserte Conversion!

Daher sollten Sie Ihre Landingpage mit einer veränderten Schriftgröße testen. Am Besten geht das mit dem Google Website Optimizer.

Gründe für eine größere Schriftgröße:

  • Allgemein bessere Lesbarkeit
  • Ideal für „ältere“ Zielgruppen

Gründe für eine kleinere Schriftgröße:

  • Nimmt weniger Platz ein
  • Elemente rücken weiter nach oben
  • „Mehr“ lesbar bei kleineren Bildschirmauflösungen und Bildschirmen

Und zum Thema Lesbarkeit: Testen Sie auch mal die Schriftart! Manchmal wird z.B. die Schriftart Verdana angenehmer beim Lesen empfunden als Arial, ganz besonders bei kleinen Schriftgrößen. Auch das kann die Conversion Ihrer Landingpage beeinflussen.

bitte nicht schubsen, ich hab Joghurt im Rucksack

Robin Heintze 23. Februar 2010

Vor einiger Zeit hat Sascha hier einen Artikel über Google Suggest geschrieben und festgestellt, dass es hervorragend funktioniert. Eine höchst interessante Sammlung an obskuren weiteren Vorschlägen, die Google ausspuckt, habe ich jetzt hier entdeckt: autocompleted.jovelstefan.de
Beispiel gefällig?

Click-to-Call für Anzeigen auf Smartphones mit vollwertigem Internetbrowser

Axel Sonnenstuhl 22. Februar 2010

Seit kurzem gibt es in AdWords die Möglichkeit, standortspezifische Geschäfts Telefonnummern in Anzeigen einzubinden.
Nutzer können durch Klick auf die Telefonnummer nun direkt ein lokales Ladengeschäft anrufen, statt die Website zu besuchen. Praktisch für Bestellungen oder Reservierungen.

Durch die lokale Bestimmung des Mobilgerätes wird die Telefonnummer des nächstgelegenen Geschäfts eingeblendet.


Einrichtung:
In den Kampagneneinstellungen “Standorterweiterungen” wird die Telefonnummer des Ladengeschäftes hinzugefügt

Unter “Werbenetzwerke, Geräte und Erweiterungen”  Ausrichtung auf iPhones, Android-basierte Handys und anderen Mobilgeräten mit vollwertigem Internetbrowser auswählen.

Mobile Kampagnenausrichtung

Auswertung und Statistik:
Über die Auswahl “Filter und Ansichten” bzw. “Klicktyp” können Informationen auf Kampagnen-, Anzeigengruppen- oder Keyword-Ebene abgerufen werden. Unterschieden wird zwischen “URL-Klicks” und “Anrufe”.

Neue Suchmaschine für Google Buzz: Buzzzy.com

Robin Heintze 18. Februar 2010

Es ist schon fast hauseigene Gotteslästerung, dass die Entwickler von Google Buzz nicht in der Lage waren, den Dienst mit einer funktionierenden Suchfunktion auszustatten.

Aber unmittelbar nach dem Start von Google Buzz gibt es auch schon die erste externe Suchmaschine für den Dienst: http://buzzzy.com/. Diese soll ähnlich funktionieren wie Summize Twitter durchsucht. Ein erster Versuch zeigt: Buzzzy funktioniert. Sehr gut ist dabei die Möglichkeit, auf der Suchergebnisseite in der linken Spalte die Möglichkeit, nach Quelle zu sortieren.

Dass Buzzzy allerdings ein nennenswertes Trafficvolumen erreichen wird ist mehr als fraglich.

Mehr dazu auch bei TechCrunch.

Google Buzz: Rohrkrepierer oder Twitter-Killer

Robin Heintze 15. Februar 2010

Seit letzter Woche ist Google Buzz online und sorgt für Furore. Bei dem Namen war auch mit nichts anderem zu rechnen, jedoch hat sich Google den Buzz sicherlich anders vorgestellt. Aber der Reihe nach…

Letzte Woche launchte Google seinen neuen Social Network Service, der eine Mischung aus mehreren Angeboten wie Twitter, Flickr und Facebook ist und diese Angebote auch integrieren soll. Hier das übliche Erklärungsvideo von Google:

Buzz ist in Google Mail integriert und erlaubt die Einbindung von Tiwtter sowie Facebook Streams. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Bilder über Picasa und Videos über YouTube einzubinden und noch vieles mehr. Dabei beschränkt sich Buzz nicht wie Twitter auf 140 Zeichen. Google Buzz bietet damit deutlich mehr Möglichkeiten als Twitter oder andere Dienste alleine. Damit hat das Programm durchaus das Potential, eine große Nummer im Netz zu werden, vielleicht sogar der Twitter-Killer.

In Google Buzz liegt wohl damit auch der Grund, warum sich die ganzen Gerüchte um den Kauf von Twitter durch Google stets als Falschmeldungen herausgestellt haben. Warum einen Dienst ohne funktionierendes Geschäftsmodell kaufen, der z. Zt. wahrscheinlich deutlich überteuert wäre, wenn man selber etwas größeres aufbauen kann?

So war vermutlich der Plan, aber der Start von Buzz ist, freundlich ausgedrückt, holprig verlaufen. Denn Google hat in einer geradezu selbstherrlichen Art dem Nutzer vorgeschrieben, wer seine “Freunde” sind. Bestimmt wurde dies über einen Alogrithmus, der u. a. aus der Menge an Mails, die man mit anderen austauscht bestimmte, wer wohl ein Freund ist. Das hätte in meinem Fall aktuell zur Folge, dass ich mit dem, nennen wir es mal Support, eines großen deutschen Anbieters von Telefonanschlüssen befreundet wäre.

Ebenfalls auf rege Kritik ist die Funktion gestoßen, dass alles öffentlich gemacht wurde und jeder automatisch sehen konnte, wer mit wem befreundet ist. Diese und weitere Missstände will Google jetzt beheben.

Es bleibt somit spannend, ob Google es schafft, den Fehlstart zu relativiere und ob sich Buzz wirklich durchsetzt. Grundsätzlich bietet der neue Dienst eine Menge interessanter Möglichkeiten. In Kombination mit der gigantischen Reichweite von Google Mail kann daraus durchaus ein spannendes Werkzeug werden.

Neue Funktion bei AdWords: Bid ideas

Robin Heintze 12. Februar 2010

Gestern hat Google im ofiziellen Blog eine neue Funktion bei AdWords vorgestellt: Bid ideas

Im Bereich “Werbechancen”, wo bisher nur Keyword-Ideen geliefert wurden, werden dann zusätzlich auch Vorschläge für die Anpassung von Geboten ergänzt. Bei den bid ideas werden die zu erwartenden Kosten, Impressions und auch die Anzahl der Klicks prognostiziert. Dazu wird eine Grafik gelierft, die die Entwicklung des Gebotes und der Anzahl an Klicks zeigt. Die Vorschläge funktionieren somit analog denen aus dem Gebotssimulator.

Grundlage der Vorschläge sind die Ergebnisse des Keywords der letzten sieben Tage. Die Idee dahinter ist durchaus Charmant, da man so schnell sehen kann, wie sich eine Gebotsanpassung auswirkt und man entweder die Kosten pro Conversion reduzieren kann, oder die Anzahl der Klicks erhöhen, je nach Kampagnen-Ziel und aktueller Keyword-Leistung.

Fraglich ist allerdings, wie gut die Vorschläge funktionieren. Denn schon bei dem Gebotssimulator gibt es zum Teil abenteuerliche Vorhersagen. Falls das Tool funktioniert, ist es auf jeden Fall eine Bereicherung für die Optimierung von AdWords Kampagnen. Aber wie immer bei Google-Zahlen: Mit Vorsicht genießen und auf keinen Fall blind darauf vertrauen. Lieber vorsichtig testen.