Monatsarchiv für Juli 2009

Qualitätsfaktor mit 5 SEO-Regeln verbessern

Sascha Klapetz 13. Juli 2009

Der Qualitätsfaktor in Google AdWords bestimmt, wie hoch Ihr Mindestgebot für eine Einblendung Ihrer Anzeige in der Google-Suche und im Such-Werbenetzwerk ist. Ein sehr guter Qualitätsfaktor hat demnach niedrige Mindestgebote zur Folge und legt damit den Grundstein für eine erfolgreiche Kampagne.

Doch was hat SEO mit dem Qualitätsfaktor zu tun? Und wie können Sie den Qualitätsfaktor mit SEO verbessern? SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization, zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung genannt, und beschäftigt sich mit der Anzeige der normalen Suchergebnisse in Suchmaschinen. Also nicht mit Anzeigen in Suchmaschinen! Daher hat SEO erst mal nichts mit Google AdWords oder gar dem Qualitätsfaktor zu tun.

Aber: Google selbst nennt grobe Kriterien, nach denen der Qualitätsfaktor ermittelt wird. Unter diesen Kriterien befindet sich die Qualität der Zielseite bzw. Landingpage. Schaut man sich die Google AdWords-Richtlinien genauer an, heißt es dazu, dass unter anderem die Relevanz der Landigpage zum Keyword eine entscheidende Rolle spielt. Das bedeutet: Sie müssen Ihre Landingpage auf die Keywords Ihrer Kampagne hin optimieren. Und genau hier ist die Schnittstelle zu SEO. Denn SEO hat Regeln wo und wie oft Sie die Keywords auf Ihrer Landingpage positionieren müssen, damit Google eine hohe Relevanz von der Landingpage zum Keyword feststellt.

Um es klar und deutlich zu sagen: Sie verschenken Potenzial, wenn Sie einfach irgendwo Keywords auf Ihrer Landingpage unterbringen. Wichtig ist, wo und wie oft!

Folgend die 5 wichtigsten SEO-Regeln zur Verbesserung des Qualitätsfaktors in Google AdWords:

  1. Bringen Sie im Title-Tag (<title>…</title>) im nicht sichtbaren HTML-Code Ihrer Landingpage unbedingt 1-2 Ihrer wichtigsten Keywords unter, und das möglichst weit vorne.
  2. Verwenden Sie das Description-Tag im nicht sichtbaren HMTL-Code Ihrer Landingpage, um darin ebenfalls 2-3 Keywords Ihrer Kampagne zu positionieren.
  3. Wenn Sie Überschriften verwenden und darin Keywords enthalten sind - was Sie unbedingt tun sollten - dann mit den richtigen HTML-Tags zur Auszeichnung von Überschriften (<H1>…</H1>,<H2>…</H2>,…). Der größte Fehler ist, diese HTML-Tags nicht oder an falschen Stellen (da wo keine Keywords sind) zu verwenden, da Google sonst die Relevanz Ihrer Landingpage falsch interpretiert.
  4. Keywords sollten auch im ganz normalen Fließtext (<p>…</p>) Ihrer Landingpage auftauchen, und da möglichst gut verteilt und nicht nur im ersten Absatz. Aber bitte bedenken Sie: Weniger ist oft mehr! Die krampfhafte Verwendung von Keywords in Ihre Landingpage mindert den Lesefluss und kann daher die Conversion Ihrer Landingpage verschlechtern.
  5. Positionieren Sie Keywords auch in der URL Ihrer Landingpage.

Wenn Sie diese Regeln bei der Erstellung Ihrer Landingpages für Google AdWords beherzigen, sollte das einen positiven Einfluss auf den Qualitätsfaktor Ihrer Kampagnen haben. Zudem haben Sie gleich ein wenig über SEO gelernt.

Google auf Twitter

Sascha Klapetz 12. Juli 2009

Im offiziellen Google Blog findet sich seit heute eine Liste mit allen Accounts von Google auf Twitter. Twitter ist ein amerikanischer Microblogging-Service, über den sich aktuelle Nachrichten oft schneller verbreiten als im restlichen Web.

Für Sie sicherlich interessant: Auch für deutsche AdWords-Nutzer hat Google einen Twitter-Account eingerichtet. @InsideAdWordsDE informiert Sie täglich über Neuigkeiten zu Google AdWords oder verweist auf nützlich Tutorials und Tipps.

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Neues AdWords Feature: spreadsheet editing

Robin Heintze 10. Juli 2009

Gerade im Inside AdWords Blog gelesen: Google bietet in der neuen AdWords Oberfläche jetzt die Möglichkeit, direkt Massenänderungen mit Hilfe von Google Docs zu machen.

Bisher war es immer der Download der gesamten Daten notwendig, um diese dann in Excel o. ä. zu bearbeiten und anschließend wieder hochzuladen. Mit der neuen Änderung besteht die Möglichkeit, in der Keyword-Ansicht innerhalb einer Anzeigengruppe unter Weitere Aktionen >> Tabelle bearbeiten, die Daten dirket zu ändern.

Meiner Meinung nach eine sehr gute, aber auch dringend notwendige Erweiterung.

So schreiben Sie erfolgreiche Headlines (Teil 2)

Robin Heintze 10. Juli 2009

zu Teil 1 geht’s hier

Wie schon angekündigt, hier nun noch ein paar Worte zu der Headline auf der Landingpage. Dass diese extrem wichtig ist, sehen Sie an Ihrer Conversion-Rate. Wäre es nicht toll, wenn diese besser wird? Viele SEMler optimieren stark an den Keywords und am Bidmanagement. Das ist extrem wichtig, keine Frage. Aber das gleiche Ergebnis lässt sich auch durch die Optimierung der Landingpage und da insbesondere an der Headline erreichen. Denn je besser die Headline, desto größer die Conversion-Rate. Und damit sind Sie direkt in der Lage, mehr für jeden Klick auszugeben bei gleicher Rendite.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Sie bei der Landingpage-Gestaltung flexibel sein müssen. Immer wieder treffe ich auf die Betreiber von starren Systemen, die Änderungen gar nicht, oder nur mit Aufwand zulassen. Sorgen Sie für eine technische Infrastruktur, die Ihre Kreativität nicht einschränkt und Tests zulässt.

Im ersten Schritt sollten Sie wieder einen Blick auf Ihre Anzeige und Keywords werfen. Rufen Sie sich wieder in Erinnerung, warum der Nutzer vermutlich das Keyword eingegeben hat und warum Sie die Headline in der Anzeige so getextet haben. Ganz genau: Weil sie die perfekte Antwort auf die Frage des Nutzers ankündigt. Verraten Sie Ihm jetzt Ihre Lösung für sein Problem in wenigen Worten.

Das kann in dem Reiseführer Beispiel aus dem ersten Teil z. B. sein:
„Testsieger: Der beste Reiseführer für Paris für nur 19,95 Euro. Jetzt Versandkostenfrei in 2 Tagen.“
(Das mit dem Testsieger sollten Sie natürlich beweisen, sonst mag Google Sie bald nicht mehr).
Garniert werden darf das ganze gerne auch mit einer unterstützenden (nicht sinnfreien) Grafik, die auch gleichzeitig als Eyecatcher dient. (Blickverlauf bedenken: Grafik oben links, Headline daneben).

Was in den nächsten Zeilen folgt, sollte Ihre Headline bestätigen und gezielt auf das Angebot hinführen. Aber denken Sie immer daran: Die Headline muss so gut sein, dass der Back-Button keine ernsthafte Option ist.

Wie in meinem Beispiel gezeigt, können hier auch die gleichen Hilfsmittel wie bei der AdWords-Anzeige genutzt werden. Zahlen, aber auch Fragen etc. Seien Sie kreativ und testfreudig. Auch hier kann ein A/B-Test bei dem nur die Headline variiert wird, zu erstaunlichen Erkenntnissen und Conversion-Steierungen führen.

Entscheidend ist, dass Sie den Prozess aus Nutzersicht von der Eingabe des Keywords bis zur Bestellung durchdenken und kein Element als abgeschlossenen Teil betrachten.

Steigern Sie Ihre Conversion mit diesen 5 Formular-Tipps

Sascha Klapetz 9. Juli 2009

Sie werden oft stiefmütterlich behandelt: Formulare. Das ist ein großer Fehler! Denn das Formular auf Landingpage ist der letzte Schritt, welcher über Conversion oder keine Conversion entscheidet. Wenn hier Ihre Landingpage „schwächelt”, verschenken Sie Umsatz!

Formulare sind nicht nur auf Landingpages für Google AdWords entscheidend, aber gerade hier wo Sie für jeden einzelnen Besucher, der Ihre Landingpage besucht, Geld zahlen, sollten Sie Sie ein besonderes Augenmerk auf Formulare legen. Denn jeder Besucher der keine Conversion erzeugt wie z.B. Kauf, kostet Sie nur Geld.

Wenden Sie daher diese 5 Formular-Tipps zur Steigerung Ihrer Conversion an:

  1. Verwenden Sie nur so viele Formular-Felder, wie unbedingt notwendig. Jedes zusätzliche Formularfeld kann die Conversion mindern. Notwendig sind Formular-Felder, wenn Sie für das primäre Ziel der Landingpage existenziell sind. Wollen Sie ein Buch verkaufen, brauchen Sie die komplette postalische Adresse und die E-Mail-Adresse zur Bestätigung, aber nicht die Telefonnummer.
  2. Geben Sie dem Besucher ein Gefühl der Sicherheit. Menschen geben noch immer ungern Ihre Daten im Internet preis. Verwenden Sie daher über oder unter dem Formular Formulierungen und besser noch Symbole, die aussagen, dass die Daten des Besuchers bei Ihnen sicher sind. Beispiel: Wir spamen nicht!
  3. Verwenden Sie die richtigen Formular-Felder. Zum Beispiel: Die Anrede sollte in einem Auswahl-Feld vorgegeben sein. Falsch wäre ein freies Text-Feld. Zum Einen freut sich der Besucher über die abgenommene Arbeit beim Ausfüllen des Formulars (niemand macht das gerne) und zu Anderen vermeidet es Fehler.
  4. Stellen Sie die Formularüberprüfung nicht zu scharf! Sie kennen das vielleicht: Sie geben Ihre E-Mail-Adresse ein und das Formular zeigt an: „Ihre E-Mail-Adresse ist nicht gültig”. Ist sie aber doch! Kaum was anderes vergrault potenzielle Kunden mehr.
  5. Testen Sie die Fehlermeldungen Ihres Formulars! Oft reden hier Technik und Marketing aneinander vorbei, so dass in Formularen englische Fehlermeldungen oder gar keine angezeigt werden.

Diese 5 Formular-Tipps sind wirklich die Grundlage für Gestaltung von Formularen auf Ihrer Landingpage. Beherzigen Sie diese, können Sie mit wenig Aufwand deutlich mehr Umsatz erzielen!

Die verrückte Werbewelt von Google

Sascha Klapetz 9. Juli 2009

… kann man jetzt auf einer neuen Webseite im Überblick sehen. Aufgeteilt in Online, TV und Mobile werden Werbetreibenden die Möglichkeiten nahegelegt, mit welchen Sie Werbung mit Hilfe des Suchmaschinen-Giganten betreiben können.

Zudem gibt es einen Marketing-Zyklus und einige Informationen wie die verschiedenen Medien zusammen spielen.

Die Webseite ist zwar (noch) nur auf Englisch verfügbar, für den einen oder anderen Werbetreibenden aber sicherlich interessant:

http://www.google.com/advertisers/

So schreiben Sie erfolgreiche Headlines (to be continued)

Robin Heintze 8. Juli 2009

Mailingtexter (wie z. B. die AdWords Days Speaker Oliver Leismann und Günter Stein) wissen es schon seit den Zeiten des alten Ogilvys: Der Erfolg eines Werbebriefs steht und fällt mit der Headline. Nicht, dass alles andere unwichtig ist. Aber ohne die richtige Headline geht direkt am Anfang den Großteil der Leser verloren. Aus diesem Grund sollte der Headline sowohl in der AdWords-Anzeige, als auch auf der Landingpage große Aufmerksamkeit zuteil werden.

Die Headline in der Anzeige muss dabei das Ziel haben, den User zum klicken zu animieren. Aber auch nur, wenn das Angebot zu seiner Suche passt. Denn viele Klicks zu generieren ist keine Herausforderung. Viele gute Klicks sind gefragt.

Wie schaffen Sie das? Als erstes setze ich voraus, dass die Keywords in Ihren Anzeigengruppen gut gewählt sind, zu Ihrem Produkt passen und die Anzahl der Keywords in der Anzeigengruppe sinnvoll ist. Dieser Punkt ist wichtig, denn wenn die Anzeigengruppe zu breit gewählt und mit heterogenen Keywords überschwemmt ist, schaffen Sie niemals die perfekte Anzeige.

Betrachten Sie nun die Keywords innerhalb einer Anzeigengruppe. Warum gibt der User diese in das Google-Fenster ein? Sucht er eine Information, ein Produkt oder eine spezielle Website? Keine Ahnung? Dann geben Sie das Keyword in Google ein und schauen, was der Algorithmus als Suchziel vermutet. Noch immer keine Ahnung? Überdenken Sie das Keyword.

Sie wissen es? Wunderbar. Bietet Ihr Produkt das, was der Nutzer sucht? Natürlich, denn im anderen Falle, siehe vier Sätze weiter vorne. Jetzt geht es darum, die erste der zwei Headlines zu gestalten. Dazu ist es wichtig, sich die notwendige Zeit zu nehmen, denn Sie haben viel vor:

  1. Die Konkurrenz ist groß. Ihre größten Konkurrenten lauern in den organischen Suchergebnissen, denn diese erhalten gewöhnlich die Aufmerksamkeit. Das müssen Sie durch eine Anzeige erreichen, die mehr Aufmerksamkeit erregt.
    Aufmerksamkeits-Turbo:

    • Fragen
    • Neu
    • Gratis
    • Jetzt
    • Zahlen (z. B. “23% mehr Umsatz” oder “7 Kilo in 12 Stunden”)
    • und natürlich das Keyword

    Aber nur, wenn es zu Ihrem Produkt passt.

  2. Geben Sie die Antwort auf die Frage des Lesers. Stellen Sie sich dazu vor, dass der Leser nicht nur ein Keyword wie z. B. „Reiseführer Paris“ eingegeben hat, sondern eine ganze Frage dazu. „Wo finde ich einen günstigen/umfassenden/kulturell anspruchsvollen Reiseführer von Paris?“. Beantworten Sie ihm diese Frage, bzw. deuten Sie an, dass er, wenn er klickt, die Antwort auf seine Frage erhält. Bieten Sie Nutzen. Schließlich will er nicht einen Reiseführer suchen, sondern diesen Kaufen. Der Weg ist nicht immer das Ziel.
  3. Bereiten Sie ihn auf die Landingpage vor. Sorgen Sie mit Ihrer Headline nicht nur dafür, dass Ihre Anzeige die beste Antwort auf seine Frage vermuten lässt. Sie muss auch ein Vorgeschmack auf die Landingpage sein. Denn hier soll direkt sein Bedürfnis befriedigt werden. Nur so schaffen Sie auch einen wirklichen Nutzen und haben nicht schon wieder Google unnötige Klick-Cents in den Rachen geworfen.

Und das tollste an AdWords ist, dass Sie problemlos Headlines testen können. Machen Sie davon Gebrauch und optimieren Sie sich zu Tode. Es lohnt sich.

Bis morgen habe ich dann auch sicher den 2. Teil zu Headlines fertig. Dann geht es um die Headline auf der Landingpage. Ich bitte um etwas Geduld.

Alle 6 Keyword-Platzhalter auf einen Blick

Sascha Klapetz 6. Juli 2009

Es kann durchaus diskutiert werden, ob Keyword-Platzhalter in AdWords-Anzeigen überhaupt verwendet werden sollten oder nicht (dazu weiter unten mehr). Trotzdem ist es hilfreich alle Keyword-Platzhalter immer parat zu haben - viele Werbetreibende wissen noch nicht mal, dass es verschiedene Keyword-Platzhalter gibt und was sie bedeuten.

Daher haben wir für Sie einen Überblick über alle Keyword-Platzhalter zusammengestellt:

{keyword:Standardtext}

Kleinschreibung

{Keyword:Standardtext}

Erster Buchstabe des ersten Worts wird groß geschrieben

{KeyWord:Standardtext}

Erster Buchstabe jedes Worts wird groß geschrieben

{KEYword:Standardtext}

Jeder Buchstabe des ersten Worts wird groß geschrieben

{KEYWord:Standardtext}

Jeder Buchstabe des ersten Worts wird groß geschrieben und der erste Buchstabe aller folgenden Wörter wird groß geschrieben

{KEYWORD:Standardtext}

Jeder Buchstabe jedes Worts wird groß geschrieben

Bitte beachten Sie: “Standardtext” ist durch das zu ersetzen, was angezeigt werden soll, wenn der Keyword-Platzhalter nicht funktioniert, weil das Keyword zu lang ist.

Zudem sollten Sie die Keyword-Platzhalter vorsichtig verwenden. Zum Einen können die letzten 4 Varianten zu einer Sperrung Ihrer Anzeige durch Google führen, da sie womöglich die Richtlinien für AdWords-Anzeigen verletzen. Zum Anderen sollte auch eine Anzeige mit Keyword-Platzhalter immer Sinn machen und zu einem passenden Angebot führen. Sie müssen daher Ihre Keyword-Liste im Blick behalten!

Google Suggest funktioniert!

Sascha Klapetz 6. Juli 2009

Sicherlich haben Sie schon von Google Suggest gehört: Wenn Sie auf der Startseite von www.google.de Ihre Suchanfrage eingeben, popt eine Vorschlagsliste auf, die sich mit jeder weiteren Eingabe von Zeichen in das Suchfeld ständig aktualisiert. Google will in dieser Vorschlagsliste in Zukunft auch Google AdSense Anzeigen zulassen.

Heute habe ich mal Google Suggest auf seine Tauglichkeit gestestet und musste überrascht feststellen, es funktioniert:

google-suggest

SEO-Witz zum Wochenende

Robin Heintze 3. Juli 2009

Besucher zum Chef einer SEO Agentur: “Wie viele Menschen arbeiten eigentlich hier?”
Chef: “Hm, ich schätze so etwa die Hälfte.”

Gefunden bei seo-united.de.

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