Robin Heintze 9. März 2010
Die AdWords Days 2010 rücken immer näher und die Anfragen zu den Inhalten und Referenten mehren sich. Aus diesem Grund stellen wir im Blog in den nächsten Wochen die einzelnen Referenten noch etwas genauer vor. Eine Gesamtübersicht finden Sie natürlich hier.
Den Anfang macht hier, entgegen der Reihenfolge im Programm, Stefan Wolk:
Stefan Wolk war schon im letzten Jahr bei den AdWords Days als Referent und begeisterte die Teilnehmer mit seinem Vortrag über die Optimierung von AdWords für Online-Shops. Auch dieses Jahr wird er sich dem Thema Online-Shops und Google AdWords widmen und Ihnen spannende Einblicke in die Optimierungsmöglichkeiten geben und dazu praktischen Input aus seiner langen Erfahrung in diesem Bereich. Hier die Details zu seinem Vortrag.
Woher Stefan sein Wissen um Online-Shops hat wird schnell klar, wenn man ein Blick auf seine Vita wirft. Seit 2007 ist er als Leiter Proudktentwicklung Produktentwicklung & Marketing bei smatch.com. smatch.com ist als Produktsuchmaschine für Mode, Wohnen und Lifestyle aufgestellt und mittlerweile aus der Welt der Online-Shops nicht mehr wegzudenken in Deutschland.
Auch vor dem Jahr 2007 war Stefan Wolk innerhalb der OTTO Gruppe in die Produktentwicklung von Online-Projekten involviert und unter anderem für das Keyword Advertising, Affiliate Marketing und Kooperationen verantwortlich.
Große Bekanntheit und Ansehen gewinnt Stefan unter Shop-Betreibern durch seinen Blog www.shoppingzweinull.de, auf dem er das Neueste aus Bereichen wie e-Commerce, Web 2.0 und Social Shopping publiziert.
Und natürlich ist er auch u. a. bei Twitter zu finden: twitter.com/Shopping2null
Wenn Sie einen Online-Shop betreiben und erfahren möchten, wie Sie Google AdWords für diesen optimieren können und auch neueste Tipps und Tricks Rund um eCommerce erfahren möchten, kann ich Ihnen den Vortrag von Stefan nur wärmstens ans Herz legen.
Tags: AdWords Days, Online Shops
Axel Sonnenstuhl 4. März 2010
Seit heute können Placements ausgeschlossen werden, die unterhalb des scrollbaren Bereichs, also “Below the Fold” geschaltet werden.
Vorgehen:
- Tab “Kampagne”
- Kampagne auswählen
- Tab “Werbenetzwerk”
- “Ausschlüsse”
- Ausschluss hinzufügen auf Kampagnenebene / Kategorien im Dropdown

- “Mit Scrollen sichtbar” auswählen

Sascha Klapetz 4. März 2010
Google lernt aus seinen Fehlern. Das offenbar vom Nutzer schlecht angenommene Google Search Wiki wird durch die einfachere Variante Google Stars ersetzt.
Wenn ich jetzt die Google-Suche aufrufe und - ganz wichtig! - mit meinen Google Account eingeloggt bin, sehe ich zwar noch das SearchWiki, dies wird sich aber laut Google in den kommenden Stunden/Tagen ändern.
Beides - SearchWiki und Stars - sind Dienste mit denen der Nutzer die von Google angezeigten Suchergebnisse personalisieren kann. SearchWiki bot die Möglichkeit Suchergebnisse rauf und runter zu schieben, Kommentare zu hinterlassen und Suchergebnisse zu entfernen. Wohlgemerkt betraf dies nur die bei einem selbst angezeigten Suchergebnisse, wenn man mit seinem Google Account eingeloggt war.
Es ist nach derzetigem Stand der Erkenntnisse anzunehmen, dass SearchWiki keinerlei Einfluss auf das Ranking der Suchergebnisse im uneingeloggten Zustand oder bei anderen eingeloggten Nutzern hatte. So hat es jedenfalls SEOmoz rausgefunden.
Google Stars ist wesentlich schlichter. Man markiert gute Suchergebnisse einfach mit einem Stern. Das war’s. Man kennt dies schon von anderen Google-Services wie Google Reader und Google Mail. Es ist quasi ein Bookmarking von Suchergebnissen. Sucht man später dann noch mal mit dem gleichen Keyword, werden über den normalen Suchergebnissen die mit einem Stern markierten Suchergebnisse angezeigt. Auch sollen sich diese Suchergebnisse über die Google Toolbar und Google Bookmarks aufrufen und synchronisieren lassen.

Google Stars löst Google Search Wiki ab
Meine Einschätzung: Guter Schritt! SearchWiki bot zuviele Funktionen, und wer will schon händisch die Suchergebnisse von Google rauf und runter schieben (außer es wäre dann bei allen Nutzern sichtbar
), schließlich ist das der Job von Google. Allerdings sucht die Mehrzahl der Nutzer immer noch uneingeloggt, und wird diesen Service nicht zu Gesicht bekommen oder gar nutzen. Daher eher was für die Nerds.
Axel Sonnenstuhl 1. März 2010
Yahoo! und Microsoft möchten die Effizienz ihrer Suchservices verbessern und in Zukunft eine ansprechende und innovative Suchumgebung zur Verfügung stellen.
Werbekunden sollen in Zukunft ihre Aktivitäten über eine globale Plattform, das Microsoft adCenter, verwalten können.
Der neue Suchmarktplatz soll das Suchvolumen weltweit um ca. 40% erhöhen.
Weitere Informationen gibt es auf der Website der Yahoo! und Microsoft Suchallianz
Axel Sonnenstuhl 26. Februar 2010
Die Umwandlung von Klicks in Conversions ist das Primärziel der meisten AdWords Kampagnen.
Google hat einen kostenlosen Leitfaden zur Optimierung herausgegeben, der sich an neue, wie erfahrene Nutzer gleichermaßen richtet.
Der Leitfaden gibt hilfreiche Tipps zur Analyse und Vorgehensweisen der Online Tools und bietet Know-how rund um das Thema Conversion Optimierung.
Unter anderem werden die Tools “Insights for Search”, “Analytics”, “Conversion Optimierungstool”, sowie das “Website Optimierungstool” behandelt.
Der Leitfaden kann hier heruntergeladen werden
Sascha Klapetz 25. Februar 2010
Was passiert wenn … der Besucher auf Ihrer Landingpage eine falsche E-Mail-Adresse eingibt oder gar überhaupt nichts ins Formular einträgt und dann auf dem Submit-Button drückt?
Probieren Sie es mal aus. Ich wette, das rund 15% der Leserinnen und Leser dieses Artikels eine böse Überraschung erleben werden. Das Szenario: Es öffnet sich eine Fehlerseite, die Sie sicherlich zuvor nie gesehen haben und die den Besucher total im Unklaren lässt, was er jetzt falsch gemacht hat. Und Ihnen wird klar: jeder Besucher, der diese Seite sieht, ist verloren!
Daher gilt: Sie müssen jeden Weg überprüfen, den der Besucher von Ihrer Landingpage aus gehen kann. Und dazu zählen vor allem fehlerhafte Formulareingaben.
Überhaupt ist es aus meiner Sicht am Besten, wenn Sie fehlerhafte Formulareingaben wenn möglich direkt schon auf Ihrer Landingpage abfangen. Das geht über Javascript. Mit ein wenig Verständnis von HTML und Javascript kann man z.B. das jQuery Plugin Validation mit einem Zeitaufwand von unter 5 Minuten auf der Landingpage integrieren. Damit fangen Sie Fehleingaben ab, bevor der Besucher auf der nächsten (womöglich falschen) Seite landet!
Sascha Klapetz 24. Februar 2010
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die aber bei weitem keine ist: Ihre Landingpage sollte in jedem Internet-Browser und auf jedem Betriebssystem möglichst gleich aussehen, zumindest aber funktionieren.
Daher müssen Sie, oder der Dienstleister der Ihnen Ihre Landingpages anfertigt, durch wirklich alle Brillen schauen: Die „Internet Explorer 7 unter Windows Vista“-Brille, die Internet-Explorer 6 unter Windows XP“-Brille, und so weiter. Das hört sich nach einer Menge Zeitaufwand an, der sich aber durch die beiden folgenden Tatsachen erheblich verkürzen lässt:
1. Nicht alle Brillen sind wichtig!
Es reicht wenn Ihre Landingpage auf dem Großteil der Browser-/Betriebssystem-Kombinationen funktioniert. Damit können Sie über 90% aller Besucher abdecken. Die aktuellen Marktanteile gibt es zum Beispiel hier.
2. Sie müssen nicht selber eine Brille tragen!
Dieser Artikel wird auf einem Macbook (Intel) geschrieben, der kein Windows als Betriebssystem hat und somit auch keinen Internet Explorer 6, 7 oder 8. Trotzdem kann ich auf diesem Rechner sehen, wie Landingpages in allen Internet-Browsern und auf allen Betriebssystemen aussehen. Möglich machen es Online-Tools, welche die Brille für mich tragen und nur noch das Ergebnis per Screenshot ausspucken. Nach solchen Tools kann man googeln, den es gibt viele an der Zahl. Einige kostenlos (dann aber begrenzt bzw. mit längeren Wartezeiten) verbunden, andere kostenpflichtig (ohne die Nachteile der kostenlosen). Persönlich empfehlen kann ich CrossBrowserTesting. Ist zwar nicht ganz so billig, bietet aber neben der Möglichkeit Screenshots zu erstellen, auch eine virtuelle Umgebung an, die im Browser läuft.
Tags: Browser
Sascha Klapetz 23. Februar 2010
Was haben wir nicht schon alles getestet?! Neue Headline, anderes Logo, Submit-Button grün, gelb, blau … und noch vieles mehr. Doch haben Sie sich schon mal über die Schriftgröße Ihrer Landingpage Gedanken gemacht? Selbst wenn Sie zu den Guten gehören (wovon ich ausgehe), ist Ihnen dieser doch wichtige Punkt vielleicht entfallen.
Denn nur mit der alleinigen Änderung der Schriftgröße Ihrer Landinpage können Sie bis zu 20% Veränderung zum Original erzielen, im besten Fall wäre das eine um 20% verbesserte Conversion!
Daher sollten Sie Ihre Landingpage mit einer veränderten Schriftgröße testen. Am Besten geht das mit dem Google Website Optimizer.
Gründe für eine größere Schriftgröße:
- Allgemein bessere Lesbarkeit
- Ideal für „ältere“ Zielgruppen
Gründe für eine kleinere Schriftgröße:
- Nimmt weniger Platz ein
- Elemente rücken weiter nach oben
- „Mehr“ lesbar bei kleineren Bildschirmauflösungen und Bildschirmen
Und zum Thema Lesbarkeit: Testen Sie auch mal die Schriftart! Manchmal wird z.B. die Schriftart Verdana angenehmer beim Lesen empfunden als Arial, ganz besonders bei kleinen Schriftgrößen. Auch das kann die Conversion Ihrer Landingpage beeinflussen.
Tags: Schriftart, Schriftgröße
Robin Heintze 23. Februar 2010
Vor einiger Zeit hat Sascha hier einen Artikel über Google Suggest geschrieben und festgestellt, dass es hervorragend funktioniert. Eine höchst interessante Sammlung an obskuren weiteren Vorschlägen, die Google ausspuckt, habe ich jetzt hier entdeckt: autocompleted.jovelstefan.de
Beispiel gefällig?

Tags: Google Suggest
Axel Sonnenstuhl 22. Februar 2010
Seit kurzem gibt es in AdWords die Möglichkeit, standortspezifische Geschäfts Telefonnummern in Anzeigen einzubinden.
Nutzer können durch Klick auf die Telefonnummer nun direkt ein lokales Ladengeschäft anrufen, statt die Website zu besuchen. Praktisch für Bestellungen oder Reservierungen.
Durch die lokale Bestimmung des Mobilgerätes wird die Telefonnummer des nächstgelegenen Geschäfts eingeblendet.
Einrichtung:
In den Kampagneneinstellungen “Standorterweiterungen” wird die Telefonnummer des Ladengeschäftes hinzugefügt
Unter “Werbenetzwerke, Geräte und Erweiterungen” Ausrichtung auf iPhones, Android-basierte Handys und anderen Mobilgeräten mit vollwertigem Internetbrowser auswählen.

Auswertung und Statistik:
Über die Auswahl “Filter und Ansichten” bzw. “Klicktyp” können Informationen auf Kampagnen-, Anzeigengruppen- oder Keyword-Ebene abgerufen werden. Unterschieden wird zwischen “URL-Klicks” und “Anrufe”.